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WM-Qualifikation

Endspurt auf dem Weg nach Südafrika

Aufatmen bei der deutschen Nationalmannschaft, Entwarnung bei der „Equipe Tricolore“. Die Hoffnungen auf einen Einsatz von Mario Gomez und Franck Ribéry in den WM-Qualifikationsspielen am Mittwochabend gegen Aserbaidschan beziehungsweise Serbien sind am Montag wieder gestiegen.

Gomez, der am Sonntag das Training der DFB-Auswahl wegen Beschwerden im rechten Knie abgebrochen und sich daraufhin einer eingehenden Untersuchung samt Kernspintomografie unterzogen hatte soll schon am Abend nach dem Umzug von Köln nach Barsinghausen wieder ins Training einsteigen. „Mario geht es viel besser. Er hat noch leichte Beschwerden. Aber es gibt eine deutliche Besserung“, hieß es am Montag aus der medizinischen Abteilung.

Letzte Chance für Frankreich

Damit könnte der Mittelstürmer des FC Bayern am Mittwoch ebenso zum Einsatz kommen wie sein Mannschaftskollege Ribéry, der im WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien einen Schlag auf die Wade erlitten hatte, am Montagnachmittag bei der abschließenden Trainingseinheit vor der Abreise nach Serbien wieder am Übungsbetrieb teilnehmen soll.

Für den amtierenden Vize-Weltmeister ist die Partie am Mittwoch in Belgrad gegen Spitzenreiter Serbien die wohl letzte Chance, nach der direkten Qualifikation für die WM-Endrunde in Südafrika zu greifen. Drei Spieltage vor Ende führt Serbien (18 Punkte) die Gruppe 9 mit vier Zählern vor den Franzosen an, nur der Gruppensieger löst direkt das WM-Ticket.

Fernduell Kroatien - Ukraine

Deutlich besser ist die Ausgangsposition für die DFB-Auswahl in der Gruppe 4. Mit 19 Punkten steht das Team von Bundestrainer Jögi Löw auf Platz eins, dicht bedrängt allerdings von Russland (18), das am Mittwoch in Cardiff gegen Wales (9) ran muss. „Jetzt kommen die entscheidenden Spiele gegen Aserbaidschan, Russland und Finnland. Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“, machte Bastian Schweinsteiger klar, dass der DFB-Elf noch viel Arbeit bevorsteht, ehe die Qualifikation perfekt gemacht wird.

In der Gruppe 6 geht es ebenfalls eng zu - allerdings vorrangig um Platz zwei. Hinter Spitzenreiter England (21 Punkte) streiten Kroatien (17) mit Ivica Olic und Danijel Pranjic sowie die Ukraine (14/ein Spiel weniger) mit Anatoliy Tymoshchuk um den Play-Off-Platz. Während die Kroaten beim designierten Gruppensieger antreten, muss die Ukraine zum Nachbarn Weißrussland (9).

Belgien und Holland ohne Druck

Ebenfalls nur um Platz zwei kämpft Hamit Altintop mit der Türkei in der Gruppe 5, wo Europameister Spanien (21) schon fast durch ist. Mit einem Sieg am Mittwoch in Zenica beim Zweiten Bosnien-Herzegowina (15) könnten die Türken bis auf einen Punkt auf die Bosnier aufschließen. Keine Rolle mehr spielen dagegen Daniel van Buyten und Belgien. Vor dem Gastspiel in Armenien rangieren die „Roten Teufel“ mit lediglich sieben Punkten aus sieben Spielen auf Platz vier.

Zum mehr oder weniger lockeren Betriebsausflug dürfte auch die Auswärtsreise der Niederlande nach Glasgow werden. Die verlustpunktfreien „Oranjes“ mit Arjen Robben und Edson Braafheid stehen bereits als WM-Teilnehmer fest und können in Glasgow ohne Druck befreit aufspielen.

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