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WM-Qualifikation

FCB-Profis zwischen Hoffen und Bangen

Neun Monate vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika geht die Qualifikation in Europa in ihre entscheidende Phase. Am Samstag waren sechs FCB-Profis mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz, um sich ihr WM-Ticket zu sichern. Doch noch ist keine Entscheidung gefallen. Manche Münchner haben einen weiteren Schritt Richtung Südafrika gemacht, andere müssen zittern.

Eine Zitterpartie wird die WM-Qualifikation für Franck Ribéry, der mit der französischen Nationalmannschaft nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Rumänien hinauskam. In Paris waren die Franzosen überlegen, schafften es aber zu selten, die Hintermannschaft der Gäste ins Wanken zu bringen. Thierry Henry (48.) erzielte den einzigen Treffer für die „Equipe Tricolore“, die sich durch ein Eigentor von Julien Escude (56.) selbst um drei Punkte brachte. Kurz nach dem Ausgleich wurde Ribéry, der zuvor erklärte hatte, noch nicht für 90 Minuten fit zu sein, eingewechselt (59.).

In Gruppe 7 hat Frankreich nun vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Serbien. Am kommenden Mittwoch kommt es in Belgrad zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams - ein Sieg ist dann Pflicht für die Franzosen, wenn sie ihre Chance auf Platz eins wahren wollen. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die WM, die acht besten Gruppenzweiten streiten in einer Play-off-Runde um vier weitere Tickets nach Südafrika.

Pranjic & Olic vs. Tymoshchuk

Den zweiten Platz in Gruppe 6 behaupteten Danijel Pranjic und Ivica Olic mit Kroatien. In Zagreb besiegten sie Weißrussland mit 1:0 (1:0) dank eines Treffers von Ivan Rakitic in der 24. Minute. Auch eine gelb-rote Karte für Vedran Corluka (79.) brachte die Kroaten nicht mehr von der Siegerstraße ab. Pranjic spielte 90 Minuten durch, Olic wurde in der 74. Minute ausgewechselt.

Platz zwei in Gruppe 6 bleibt aber weiter umstritten. Denn auch die Ukraine mit Anatoliy Tymoshchuk meldet Ansprüche an. Am Samstag besiegten die Ukrainer Andorra mit 5:0 (2:0) und liegen mit drei Punkten und einem Spiel weniger als Kroatien weiter auf dem dritten Tabellenplatz. In Kiew erzielten Andriy Yarmolenko (18.), Artem Milevskiy (45.+2, 90.+1/Elfmeter), Andriy Shevchenko (72./Elfmeter) und Yevgen Seleznov (90.+5) die Tore, Tymoshchuk spielte durch. Die Ukraine hofft nun auf einen Ausrutscher Kroatiens beim designierten Gruppensieger England am kommenden Mittwoch. Mit einem Sieg in Weißrussland könnten Tymoshchuk & Co. dann mit den Kroaten nach Punkten gleichziehen.

Altintop erfolgreich, Schlappe für Van Buyten

Ebenfalls Ambitionen auf Platz zwei hegt Hamit Altintop. Am Samstag stand der Mittelfeldspieler beim 4:2 (2:1)-Sieg der Türkei gegen Estland in Kayseri 90 Minuten lang auf dem Platz. Dabei warf die Türken weder der frühe Rückstand durch Vladimir Voskoboinikov (7.) noch der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich durch Konstantin Vassiljev (52.) aus der Bahn. Tuncay Sanli (29., 72.), Sercan Yildirim (36.) und Arda Tunran (61.) sorgten für drei wichtige Punkte.

In Gruppe 5 liegt die Türkei nun weiter vier Punkte hinter dem Zweiten Bosnien-Herzegowina auf Rang drei. Am Mittwoch kommt es in Zenica zum direkten Duell der beiden Kontrahenten um den zweiten Platz.

Den Gruppensieg hat derweil Spanien mit einem 5:0 (1:0)-Erfolg gegen Belgien so gut wie perfekt gemacht. David Silva (41., 68.), David Villa (49., 85.) und Gerard Pique (50.) trafen gegen überforderte Belgier, bei denen Daniel van Buyten 90 Minuten zum Einsatz kam und die ihre WM-Hoffnungen nun endgültig begraben können.

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