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WM-Qualifikation

Gomez bricht Training ab

Am Samstag hatte er großen Anteil am Testspielsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Südafrika, tags darauf sorgte er für Sorgenfalten im Lager des DFB-Teams. Mario Gomez, Schütze des ersten Tores beim 2:0-Erfolg gegen den WM-Gastgeber, musste am Sonntag das Training des DFB-Teams abbrechen. Ob er am kommenden Mittwoch im WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan auflaufen kann, steht noch nicht fest.

Der Angreifer des FC Bayern klagte über Schmerzen im rechten Knie und unterzog sich im Krankenhaus einer Kernspin-Tomographie. Danach gab es leichte Entwarnung: Es wurde keine „strukturelle Verletzung“ wie ein Bruch oder Riss festgestellt, ließen die DFB-Mediziner ausrichten. Bis zum Spiel am Mittwoch bleiben drei Tage Zeit zur Genesung.

Auch Ribéry angeschlagen

Mit einem Sieg gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts trainierte Auswahl Aserbaidschans könnte die DFB-Elf einen weiteren Schritt Richtung WM-Endrunde im kommenden Jahr in Südafrika machen. Sollte Gomez nicht rechtzeitig fit werden, könnte dessen Teamkollege Miroslav Klose die vakante Position im Sturmzentrum einnehmen.

Auch Franck Ribéry hat im Länderspiel am Samstagabend eine leichte Blessur davongetragen. Beim 1:1 im WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien erhielt der erst in der 57. Minute eingewechselte Bayern-Profi einen Schlag auf die Wade, der seinen Einsatz in der möglicherweise vorentscheidenden Partie am Mittwochabend in Belgrad gegen Spitzenreiter Serbien infrage stellt.

Ein harter Schlag

„Wir wissen nicht, ob sie am Mittwoch spielen können, sagte der Trainer Raymond Domenech im französischen Fernsehen über Ribéry und dessen Mitspieler Julien Escude, der ebenfalls angeschlagen ist. Eine Entscheidung darüber, ob der 26-Jährige FCB-Akteur mit dem Team des Weltmeisters von 1998 nach Belgrad fliegt, sollam Montag getroffen werden.

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