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Bayern (fast) glücklich

Mit Offensivpower in die Erfolgsspur

Am Ende kam Louis van Gaal kaum noch aus dem Jubeln heraus. Als Thomas Müller in der 88. Minute mit einem sehenswerten 22-Meter-Schuss den 5:1-Endstand erzielte, stand der neue Bayern-Trainer sekundenlang freudestrahlend und mit hochgestreckten Armen an der Außenlinie. Auch etwas weiter oben in der Ehrenloge auf der Haupttribüne, wo die Vorstände Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Karl Hopfner Seite an Seite die Partie bei Borussia Dortmund verfolgten, war ein absolutes Stimmungshoch auszumachen. Mit der geballten Siegerfaust erhob sich Hoeneß nach dem Schlusspfiff von seinem Platz, Rummenigge rieb sich genüsslich die Hände.

Nach dem zweiten überzeugenden Sieg in Folge herrscht beim FC Bayern fast schon wieder eitel Sonnenschein. Der schlechteste Saisonstart seit über 40 Jahren mit nur zwei Punkten aus drei Spielen und der 1:2-Schlappe in Mainz als Krönung - fast schon vergessen. „Wir waren nach Mainz nicht deprimiert, sondern enttäuscht. Heute sind wir hochzufrieden, aber nicht euphorisch“, sagte Rummenigge in den Katakomben des Signal Iduna Parks in die Mikrofone und legte damit die Betonung eindeutig auf fast.

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