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CL-Ausblick

Was ist los in Turin, Bordeaux, Haifa?

In einer Woche ist es soweit: Bei Maccabi Haifa startet der FC Bayern in die neue Champions League Saison. Zeitgleich empfängt im zweiten Gruppenspiel Juventus Turin Girondins Bordeaux. Wie sind die Gegner des deutschen Rekordmeisters in ihrer Heimat in das neue Spieljahr gestartet? Was hat sich personell noch getan? fcbayern.de hat nachgeforscht.


Was ist los bei…

…Juventus Turin?
Ähnlich wie beim FC Bayern ist auch bei Juventus derzeit nur ein Rumpfkader im Training. 15 Spieler befinden sich auf Länderspielreise, die Hauptfigur der letzten Wochen ist allerdings in Turin geblieben: Diego (im Bild). Der ehemalige Bremer, der nicht für die brasilianische Nationalmannschaft nominiert wurde, hat sich in nur zwei Spielen in die Herzen der Juve-Fans gespielt. „König Diego“ nannte ihn die Sportzeitung „Corriere dello Sport“, nachdem der Brasilianer zuletzt beim 3:1 gegen den AS Rom zwei Tore erzielt hatte. Im Olympiastadion von Rom erhoben sich sogar die gegnerischen Fans von ihren Sitzen und applaudierten ihm, als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde.

„Diego ist unsere neue Waffe, wie wir im Spiel gegen Rom bewiesen haben“, schwärmte Torhüter Gianluigi Buffon vom Neu-Turiner, „Diego erinnert auch im Namen stark an Maradona. Seit langer Zeit fehlte Juve ein Spieler mit so viel Phantasie. Es ist logisch, dass mit ihm die Juve-Fans träumen.“ Und zwar von der ersten Meisterschaft nach dem Zwangsabstieg 2006. Mit zwei Siegen in den ersten beiden Spielen unterstrichen die „Bianconeri“ ihren Traum, Inter Mailand nach vier Meisterschaften in Serie abzulösen.

Kurz vor Ende der Transferperiode Juve auch noch einmal personell zugeschlagen. Von Olympique Lyon wechselte Nationalverteidiger Fabio Grosso zur „Alten Dame“. Ein anderer hingegen will den Klub am Saisonende verlassen: David Trezeguet. „Ich habe mich dazu entschlossen, mein Abenteuer in Turin zu beenden. Nach zehn Jahren ist es der richtige Zeitpunkt“, sagte der 31-Jährige, der seit einem Jahr meist nur noch auf der Ersatzbank sitzt - wohl auch wieder am kommenden Samstag, wenn die Turnier im Spitzenspiel beim ebenfalls noch verlustpunktfreien Lazio Rom antreten.

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