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Südafrika ruft

13 Bayern-Profis auf Länderspielreise

Nur mit einem Rumpfkader findet in den nächsten beiden Wochen das Training des FC Bayern an der Säbener Straße statt. 14 Profis des deutschen Rekordmeisters sind in den nächsten zehn Tagen mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Der Großteil kämpft noch um die endgültige Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, andere bestreiten im Rahmen des offiziellen FIFA-Kalenders Freundschaftsspiele mit ihren Auswahl-Teams. fcbayern.de zeigt auf, welcher Bayern-Profi wann und wo im Einsatz ist.

Für die deutsche Nationalmannschaft mit den vier Münchnern Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose und Mario Gomez geht es in den letzten beiden Qualifikationsspielen darum, den Spitzenplatz in Gruppe 4 zu verteidigen und endgültig das WM-Ticket zu lösen. Dazu ist zumindest ein Punkt am Samstag (10. Oktober) in Moskau gegen den direkten Verfolger Russland notwendig, zudem ein Sieg am Mittwoch (14. Oktober) in Hamburg gegen Finnland.

Letzte Hoffnung Playoff-Spiele

Jeweils einen Tag zuvor werden Holger Badstuber und Thomas Müller das DFB-Trikot tragen. Die beiden Senkrechtstarter der laufenden Saison stehen im 23-köpfigen Aufgebot von U21-Trainer Rainer Adrion für die beiden Freundschaftsländerspiele gegen Slowenien in Fürth und vier Tage später in Frankfurt gegen Israel.

Anders als die deutschen Nationalspieler können die ausländischen Akteure des FCB nur über den Umweg der Playoff-Spiele der acht besten Gruppen-Zweiten ihren Traum von der WM-Teilnahme aufrecht erhalten. So wie für die französische Nationalmannschaft, die in der Gruppe 7 vier Punkte hinter Spitzenreiter Serbien liegt und mit zwei Erfolgen am Freitag in Guingamp gegen die Färöer Inseln und am Dienstag in Paris gegen Österreich zumindest Platz zwei behaupten möchte.

Ribéry abgereist

Allerdings muss die „Equipe Tricolore“ in beiden Partien ohne Franck Ribéry auskommen. Der 25-Jährige, der am letzten Samstag beim 0:0 gegen Köln zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt worden war, hat am Montagnachmittag das Trainingslager in Clairefontaine verlassen. Eine Sehnenentzündung im linken Knie mache seinen Einsatz unmöglich, teilte der französische Verband am Montag auf seiner Homepage mit.

Noch schwieriger gestaltet sich die Lage dagegen für Hamit Altintop und die Türkei, die als Dritter der Gruppe 5 (12 Punkte) am Samstag zunächst in Brüssel auf die abgeschlagenen Belgier (7) mit Daniel van Buyten treffen. Vier Tage später empfangen die Türken in Bursa Armenien, Belgien muss in Tallin gegen Estland ran. Europameister Spanien (24) ist bereits durch, dahinter hat Bosnien-Herzegowina (16) die besten Karten auf den zweiten Platz.

Bayern-Fernduell um Platz zwei

Zum Bayern-Fernduell kommt es in Gruppe 6, in der England (24) bereits den Gruppensieg sicher hat. Dahinter kämpfen Ivica Olic und Danijel Pranjic mit Kroatien (17) sowie Anatoly Tymoshchuk mit der Ukraine (15), die allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat, um Platz zwei. Kroatien bestreitet zunächst ein Freundschaftsspiel am 8. Oktober in Katar und muss zum letzten Quali-Spiel am 14. Oktober nach Kasachstan. Die Ukraine empfängt am Samstag in Dnjepropetrowsk die „Three Lions“ und muss vier Tage später zum Tabellenletzten nach Andorra.

Um die WM-Teilnahme bangen muss der gerade erst von einer Verletzung genesene Martin Demichelis, der von Nationaltrainer Diego Maradona für die letzten beiden Qualifikationsspiele der Südamerika-Gruppe nominiert wurde. Am Samstag empfängt die „Albiceleste“ in Buenos Aires Schlusslicht Peru, vier Tage darauf gastiert der zweimalige Weltmeister in Montevideo bei Angstgegner Uruguay. Als derzeitiger Tabellen-Fünfter muss Argentinien fast schon beide Spiele gewinnen, um das WM-Ticket zu lösen.

Braafheid Down Under

Die weiteste Reise aller Bayern-Spieler hat Edson Braafheid vor sich. Der Linksverteidiger bestreitet am Samstag mit den bereits für Südafrika qualifizierten Niederländern ein Freundschaftsspiel in Sydney gegen Australien.

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