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Wut im Bauch

Bayern wollen zurück in die Erfolgsspur

Der FC Bayern unter Zugzwang: Drei Tage nach der 1:2-Niederlage in der Champions League bei Girondins Bordeaux muss und will sich der deutsche Rekordmeister im Bundesliga-Alltag gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (ab 15.15 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv) rehabilitieren. Mit dem 850. Sieg in der Bundesliga-Historie könnten die Münchner den Rückstand auf die vorderen Tabellenränge weiter verringern.

„Es ist jetzt eine Reaktion der Mannschaft gefragt. Wir müssen am Samstag anfangen und gegen Frankfurt sofort nachlegen“, sagte Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge vor dem ersten von zwei Duellen mit den Hessen binnen fünf Tagen und forderte „eine andere Gangart“ als gegen den französischen Meister. „Es bedarf einer besseren und engagierteren Leistung als in der ersten Halbzeit gegen Bordeaux.“

Mit Wut im Bauch falle der Wechsel von Champions League auf Bundesliga-Alltag leichter, meinte Kapitän Mark van Bommel: „Wenn man verliert, ist es einfacher umzuschalten.“ Dass die Bayern das können, haben auch die Frankfurter schon selbst erlebt: Vor sechs Monaten schossen sich die Münchner nach der 0:4-Pleite beim FC Barcelona mit einem 4:0 gegen die Hessen den Frust von der Seele.

„Wir sind Menschen und keine Automaten. Menschen können Fehler machen, das haben wir gegen Bordeaux gesehen“, sagte Trainer Louis van Gaal am Freitag vor dem Abschlusstraining seiner Elf und setzte darauf, „dass wir aus unseren Fehlern lernen und wir ein besseres Spiel machen als in Bordeaux. Wir brauchen Ergebnisse, das weiß ich und das wissen die Spieler“, so der Niederländer weiter.

Immer für ein Tor gut

Anders als die meisten anderen Auswärtsteams erwartet Van Gaal, dass sich die Eintracht am Samstag in der Allianz Arena nicht hinten reinstellt. „Frankfurt hat eine sehr gute Mannschaft, die immer für ein Tor gut ist“, sagte Van Gaal über die Elf seines Kollegen Michael Skibbe, die mit 13 Punkten aus den ersten neun Spielen derzeit den neunten Tabellenplatz belegt.


Nach dem Rückschlag in Bordeaux sucht Van Gaal einen besonders engen Draht zu seinen Spielern. „Wenn wir verloren haben, nutze ich mehr die individuellen Gespräche“, berichtete der 58-Jährige. Die Vorbereitung auf das Spiel werde aber ansonsten „wie immer“ ablaufen, so Van Gaal, der sich vor der Partie gegen Frankfurt zuversichtlich gab: „Es ist immer so in der Fußball-Welt: Wenn wir morgen gewinnen, sieht die Welt wieder anders aus.“

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