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Scholls Geburtstagswunsch

'Ein Sieg gegen Osnabrück'

In seinen 15 Jahren als Profi beim FC Bayern hat Mehmet Scholl so manche Kabinenansprache eines Trainers erlebt. Erich Ribbeck war dabei, Giovanni Trapattoni, Otto Rehagel, Felix Magath und natürlich Ottmar Hitzfeld. Ganz besonders sind ihm aber offenbar die verbalen Ausführungen von Franz Beckenbauer in Erinnerung geblieben. „Der Franz hat mal nach einer Niederlage zu uns gesagt: Jungs, ist doch nichts passiert. Wir haben ein Spiel verloren, ihr könnt’s halt nicht besser.“ Heute kann Scholl über die Worte des „Kaisers“ schmunzeln, damals werden sie ihn bestimmt ordentlich gefuchst haben.

In den letzten zwei Wochen dürfte sich Scholl vermehrt mit der Wirkung von Trainerworten auf einen Spieler beschäftigt haben. Nach dem enttäuschenden Start der zweiten Mannschaft des FC Bayern mit nur neun Punkten aus 12 Spielen ging es für Chefcoach Scholl vordringlich darum, seine verunsicherten Schützlinge wieder moralisch aufzurichten. Mit „vielen Einzelgesprächen“ habe er dieses versucht. „Ich habe den Dialog gesucht und zur Mannschaft gesagt: Wir alle zusammen, Trainer, Spieler und Betreuer, müssen jetzt eine Einheit sein.“

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