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Endstation Brasilien

Kopplins WM-Traum geplatzt

Trotz einer taktischen Meisterleistung und leidenschaftlichem Kampf ist der WM-Traum von Björn Kopplin und der deutschen U20-Nationalmannschaft geplatzt. Im Viertelfinale war für das Team von Trainer Horst Hrubesch am Samstag Endstation. Nach 120 spannenden Minuten mussten sich die Deutschen den „Wunderkindern“ aus Südamerika in Kairo mit 2:1 (1:1, 0:0) geschlagen geben.

„Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir haben die Partie leider aus der Hand gegeben“, sagte Hrubesch, dessen Mannschaft bis zur 88. Minute geführt hatte. „Dennoch bin ich stolz auf meine Mannschaft, denn sie hat als Gruppe wunderbar zusammengearbeitet, sich in dieses Turnier hinein gebissen und eine tolle WM gespielt.“

Chancen auf beiden Seiten

Drei Tage nach dem Achtelfinalerfolg gegen Nigeria zeigte das im Vorfeld der WM von vielen Absagen gebeutelte DFB-Team erneut eine begeisternde Leistung. Taktisch perfekt eingestellt ließen die Deutschen Brasilien kaum Platz für sein Offensivspiel und sorgten mit schnellen Gegenstößen immer wieder selbst für Torgefahr. So hatten die Südamerikaner zwar mehr Ballbesitz, erarbeiteten sich aber auch nicht mehr Chancen als die Hrubesch-Elf.

Mitte der zweiten Halbzeit ging Deutschland sogar durch einen Kopfball von Lewis Holtby (im Bild rechts) in Führung (73.). Der knappe Vorsprung hielt bis zwei Minute vor dem Schlusspfiff. Dann erzielte Maicon den Ausgleich für Brasilien, das nach dem Rückstand alles nach vorne geworfen hatte. In der Nachspielzeit wäre der Seleção sogar beinahe noch der Siegtreffer gelungen, Douglas Costa scheiterte aber an der Latte.

Brasiliens Blitztor

Das zweite Tor für Brasilien fiel dann kurz nach Anpfiff der Verlängerung (91.), erneut war Maicon der Torschütze. Das DFB-Team, bei dem FCB-Akteur Kopplin durchspielte, kämpfte bis zum Schluss, im Gegensatz zum Spiel gegen Nigeria fand es diesmal aber nicht mehr zurück in die Partie. Es blieb beim 1:2 n.V.

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