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Gleicher Gegner, neuer Wettbewerb

Mit 'Emotions-Doping' in den Pokalfight

Das erste von zwei Duellen gegen Eintracht Frankfurt hat der FC Bayern für sich entscheiden können, doch vor dem Wiedersehen am Mittwochabend im Achtelfinale des DFB-Pokals sind die Karten neu gemischt. „Das ist ein ganz anderes Spiel in einem ganz anderen Wettbewerb. Das Spiel am Samstag können wir vergessen“, sagte Kapitän Mark van Bommel vor der Partie in der mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Commerzbank-Arena.

„Ein Pokalspiel hat seine eigenen Gesetze“, sieht auch Trainer Louis van Gaal keinen Vorteil für seine Mannschaft ob des 2:1-Ligasieges am Samstag. Allerdings sei die Vorbereitung auf das neuerliche Duell mit den Hessen innerhalb von fünf Tagen für ihn nun einfacher. „Dann hat die Mannschaft die Eindrücke und die Erkenntnisse über den Gegner noch im Kopf“, sagte der FCB-Chefcoach.

Speziell den Moment des späten Siegtreffers von Daniel van Buyten werden die Bayern-Profis noch in bester Erinnerung haben. „Ich habe der Mannschaft bei der Nachbesprechung am Montag das Foto von der Freude über das Siegtor gezeigt, als alle übereinander lagen. Das war phantastisch und ich habe ihnen gesagt, dass sie noch viele solche Momente haben sollen“, berichtete Van Gaal von einer Art „Emotions-Doping“ für seine Spieler.

Auch am Mittwochabend soll seine Mannschaft Grund zum Jubeln haben, der Bayern-Coach erwartet allerdings einen echten Pokalfight. „Wir haben am Samstag gesehen, wie schwierig es war, sie zu schlagen“, sagte Van Gaal. Zumal die Hessen heiß auf eine Revanche sind. „Wir glauben von der ersten Minute an unsere Chance“, sagte Eintracht-Trainer Michael Skibbe. Seine Bilanz als Chefcoach gegen die Bayern ist jedoch wenig erfolgreich: Zehn Spiele, kein Sieg. „Wir müssen einen Sahnetag haben, um die Bayern aus dem Pokal zu werfen“, weiß er und fordert: „Wir müssen einfach besser Fußball spielen.“

Die Bayern wollen nach Berlin

Nicht unbedingt besser spielen als im ersten Duell, aber besser treffen dürfte sich Van Gaal speziell von seinen Offensivkräften für Mittwochabend wünschen. Denn Frankfurt soll für den FCB in diesem Wettbewerb nur eine Zwischenstation sein. „Ich hoffe, dass wir weiter kommen. Ich möchte nach Berlin - und Frankfurt ist zumindest schon mal der halbe Weg“, sagte Manager Uli Hoeneß.

„Wir dürfen Mittwoch nicht verlieren, sonst sind wir aus einem Wettbewerb draußen. Und wir wollen immer bis zum Ende dabei sein“, erklärte Van Gaal. „Ich habe gehört, dass es wunderschön in Berlin ist“, sagte der Niederländer. Wahrscheinlich auch von seinem Landsmann und Mannschaftskapitän. Mark van Bommel sagte. „Wir haben 2007 den Pott gewonnen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, das Finale in Berlin zu spielen."

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