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Vom junior team in die Nationalelf

Müller und Alaba machen ihren Weg

Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm haben es vorgemacht, jetzt sind die nächsten beiden Nachwuchstalente des FC Bayern drauf und dran, den Aufstieg vom junior team des Rekordmeisters bis in die A-Nationalmannschaft zu schaffen: Thomas Müller (20 Jahre) steht vor seiner ersten Nominierung für die deutsche Auswahl und David Alaba (17) wird am Mittwochabend wohl sein erstes A-Länderspiel für Österreich bestreiten.

„Ich denke, dass Müller im November bei den Spielen gegen Chile und Ägypten im Aufgebot stehen wird, wenn er so weiterspielt. Er hat wahnsinnig gute Fähigkeiten“, kündigte Joachim Löw am Dienstag die Nominierung Müllers für die beiden nächsten Testländerspiele an. Der Bundestrainer hatte sogar überlegt, den FCB-Youngster schon für das WM-Qualifikationsspiel in Russland in den DFB-Kader zu berufen.

Als Zehnjähriger zum FCB

„Das freut mich unwahrscheinlich für Thomas“, sagte Werner Kern fcbayern.de. Der Leiter des junior teams beim FCB ist aber „nicht überrascht“ über Müllers Aufstieg. „Thomas ist Stammspieler bei Bayern München - das bedeutet ja einiges.“ In allen bisherigen zwölf Saisonspielen des Rekordmeisters wurde Müller eingesetzt, sieben Mal von Beginn an. Mit überzeugenden Leistungen und Torgefährlichkeit (5 Treffer) schaffte es der Offensivspieler ins Notizbuch von Joachim Löw.

Als Zehnjähriger war Müller aus Pähl bei Weilheim zum FC Bayern gewechselt, wo er von der D-Jugend bis zur A-Jugend alle Nachwuchsmannschaften durchlief und schließlich im März 2008 in der zweiten Mannschaft gleich mit einem Tor debütierte. Nach nur einer Saison in der Dritten Liga (32 Einsätze, 15 Tore) gehört der Rechtsfuß seit diesem Spieljahr fest zum Profi-Kader des FC Bayern.

Unbeirrbar auf dem Weg nach oben

„Thomas hat Unwahrscheinliches geleistet, weil er nebenbei in Weilheim noch sein Abitur gemacht hat“, berichtete Kern, „er hat große Widerstände überwinden müssen und trotzdem eine Fußballkarriere gestartet.“ Genau das sei abgesehen vom Talent der entscheidende Punkt für Müllers rasanten Aufstieg. „Thomas ist ein geradliniger, intelligenter junger Mann. Er ist immer unbeirrt seinen Weg gegangen, er weiß ganz genau, was er will.“

Dass die bevorstehende Länderspiel-Berufung Müller vom richtigen Weg abbringen könnte, befürchtet Kern nicht. „Im Hintergrund hat er eine tolle Familie, die ihn unterstützt. Er wird die Erdung nicht verlieren, da habe ich keine Bedenken.“ Der junior-team-Leiter ist überzeugt: „Thomas wird seinen Weg gehen.“

Bald jüngster Nationalspieler Österreichs

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