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Reha statt WM-Quali

Ribéry will Entzündung auskurieren

Franck Ribéry links, Arjen Robben rechts - es war eigentlich wie fest eingeplant. Doch der Franzose und der Niederländer befanden sich nicht auf dem Spielfeld sondern jeweils auf einer Pritsche im Behandlungsraum des Trainingszentrums an der Säbener Straße. „Robbery“, die Sturm-Flügelzange des Rekordmeisters, ist derzeit außer Gefecht gesetzt.

Robben wurde vor knapp einer Woche aufgrund einer schmerzhaften Entzündung im Knie (Plica) operiert und hat gerade mit ersten Reha-Maßnahmen angefangen. Wohl erst in drei bis vier Wochen kann der 25-Jährige wieder auf dem Platz stehen. Und auch Ribéry muss aktuell kürzer treten. Der Grund: Die Patellasehne am linken Knie ist wieder entzündet.

Nach seinem 45-Minuten-Einsatz am Samstag gegen Köln klagte Ribéry über Probleme, fuhr aber dennoch zum Treffpunkt der französischen Nationalmannschaft, um sich auf die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Faröer Inseln und Österreich vorzubereiten. Schon am Dienstag kehrte Ribéry aber wieder nach München zurück und sagte sein Teilnahme an beiden Spielen ab.

„Ich möchte erst die Entzündung vollständig auskurieren“, sagte Ribéry am Mittwoch. Aufgrund derselben Probleme hatte er schon die komplette Saison-Vorbereitung verpasst und war erst Mitte August in den Spielbetrieb zurück gekehrt. In den nächsten Tagen wird der Topstar intensiv von der medizinischen Abteilung des FCB behandelt und absolviert ein Reha-Programm.

Wann Ribéry wieder voll trainieren kann, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Genauso wenig, ob er nach der Länderspielpause im Bundesligamatch des FC Bayern bei Aufsteiger SC Freiburg auflaufen kann.

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