präsentiert von
Menü
Van Gaals Aufarbeitung

Bordeaux raus aus den Köpfen, Schalke rein

Selbst der Kaffee, den Louis van Gaal in den letzten Wochen bei Pressegesprächen lieb gewonnen hatte, schmeckte dem Bayern-Trainer am Mittwoch nicht. Lustlos rührte er mit dem Löffel in seiner Tasse, nur ein paar Mal nippte er an seinem Getränk, das meiste ließ er stehen. „Haben Sie gut geschlafen?“, fragte er die anwesenden Reporter, „ich nicht.“

Das 0:2 gegen Girondins Bordeaux vom Vorabend und das drohende Vorrunden-Aus in der Champions League lagen Van Gaal schwer im Magen. Bis spät in die Nacht hatte er sich die 90 Minuten noch einmal auf DVD angesehen und überlegt, wie er auf die Niederlage reagieren kann. „Welchen Ton muss ich jetzt anschlagen? Soll ich trainieren oder nicht?“ Fragen wie diese beschäftigten den FCB-Chefcoach.

Weitere Inhalte