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'Dann bin ich Mutter Teresa'

Die besten Sprüche von Uli Hoeneß

Nach 30 Jahren als Manager des FC Bayern zieht sich Uli Hoeneß aus dem operativen Geschäft zurück und tritt als Vereinspräsident die Nachfolge von Franz Beckenbauer an. 30 Jahre Uli Hoeneß als Bayern-Manager bedeuten aber auch 30 Jahre „Abteilung Attacke“, wie der gebürtige Schwabe in den 90er Jahren von den Boulevard-Medien tituliert wurde. Er selbst sagte mal: „Ich habe keine natürlichen Feinde außerhalb des Fußballs.“ fcbayern.de hat eine Auswahl seiner besten Sprüche zusammengestellt.

„Den FC Bayern betrachte ich wie meine eigene Familie.“
„Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.“

„For me, it’s scheißegal.“
(Auf die Frage nach seinem Wunschgegner fürs Champions-League-Finale)

„Der kann noch 100 Jahre spielen, der wird uns nie überholen.“
(Über Christoph Daum)

„Die Wahnsinnspreise zahlen wir sicherlich nicht, aber die mittleren Wahnsinnspreise könnte ich mir schon vorstellen.“

„Wir haben einen Hund zu Hause, der ist acht Wochen alt. Der hat am letzten Sonntag völlig verstört unter dem Sofa hervor geschaut. Denn als Bremen in Dortmund das 3:1 erzielt hat, habe ich einen Schrei losgelassen, dass die Wände wackelten.“

„Meinen Sie denn, wir haben einen Geldscheißer?“
(Auf die Frage, ob die Bayern nach Roy Makaay einen weiteren Top-Spieler verpflichten)

„Der sagt zu allem irgendwas. Stoßen in Tschechien zwei Spieler mit dem Kopf zusammen, weiß er, dass das in Leverkusen 1934 auch schon passiert ist.“
(Über Reiner Calmund)

„Es nützt dir nichts, einen zu holen, der immer bei Bravo Sport auf der Seite eins steht. Wir wollen einen haben, der beim Kicker auf Seite eins steht.“
(Auf die Frage, ob der er sich einen Transfer David Beckhams nach München vorstellen könne)

„Wir haben bis jetzt auch nicht Backsteine in die Hand genommen, sondern auch Geld.“
(Zur Verpflichtung neuer Spieler)

„Das ist die größte Karl-May-Geschichte überhaupt.“ (Zu Spekulationen über die Verpflichtung eines Spielers)

„Bei Ottmar Hitzfeld ist das ja nicht so wie bei George Bush, wo alle froh sind, wenn der endlich weg ist.“

„Die Bremer sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase.“

„Sie haben gekämpft wie die Löwen - oder wie die Tiger. Löwen dürfen wir ja nicht sagen.“

„Ich habe mir früher im Training Schienbeinschützer angezogen, weil ich wusste: Wenn der Franz ‘Bulle’ Roth sauer auf mich ist, dann fegt der mich auf die Aschenbahn. Das Training war für mich Überlebenskampf - und ich habe mich dabei wunderbar entwickelt.“
(Über seine Vergangenheit als Spieler)

„Wir werden wieder in Lederhosen auftreten. Die Konkurrenz kann sich also wieder damit beschäftigen, sie uns auszuziehen.“

„Es geht nicht, dass ich zweimal am Tag trainiere und am Abend besoffen unterm Tisch liege.“

„Wir müssen ein bisschen Krach machen, wir wollen ein volles Stadion. Ballyhoo muss sein.“

„Wenn ich wirklich weggehen sollte vom FC Bayern, dann nur nach Italien. Ich würde denen gerne mal zeigen, wie man den Europapokal holt, ohne jedes Jahr 30 Millionen für neue Spieler auszugeben.“

„Manche Spieler müssen wieder dazu übergehen, diesen Beruf als Mann zu machen. Einige scheinen ferngesteuerte Memmen zu sein, die zu Hause nicht klar Schiff machen.“

„Der Franz bleibt noch fünf Jahre Präsident des FC Bayern. DFB-Präsident ist doch fürchterlich langweilig. Und FIFA-Präsident, das ganze Jahr unterwegs sein zu Leuten, die nichts verstehen, das kann nicht seine Aufgabe sein.“ (So gesagt im Sommer 1995)

„Die Mannschaft war wochen- und monatelang ohne Führung von Trainerseite her. Es tut mir Leid für Otto, aber das musste gesagt werden.
(Nach der Entlassung Otto Rehhagels)

„Ich respektiere die Dortmunder sehr. Aber wir können nicht erwarten, dass unsere Spieler in gelb-schwarzen Trikots herumlaufen.“

„Wir haben jetzt über 1000 Produkte im Angebot… außer Kondomen gibt es bei uns fast alles in Bayern-Farben… demnächst kommt Damenunterwäsche heraus.“
(1996)

„Den Leuten ist suggeriert worden, dass bei uns jeden Tag wie in Rom die Gladiatoren einmarschieren, mit Dschingdarassabum.“
(Zum Ansturm bei öffentlichem Training)

„Neuerdings kriege ich für jeden Transfer Keile. Als wenn ich mir die persönlich kaufe und daheim im Garten spielen ließe.“

„Willi Lemke wollte den Klassenkampf in die Bundesliga tragen. Ich hoffe, er lehrt die Schüler in Bremen nun, dass man durch Leistung zum Erfolg kommt und nicht durch dummes Geschwätz.“

„Meine Attacken sind zu 99,9 Prozent durchdacht. Bei einem Spiel überlege ich mir in der zweiten Halbzeit, was ich hinterher sage.“

„Ich habe keine natürlichen Feinde außerhalb des Fußballs.“

„Ich will den FC Bayern in einem Zustand hinterlassen, dass auch Nachfolger ihren Spaß daran haben.“

„Das Schlaraffenland Fußball gibt es nicht mehr. Die Spieler, gerade auch beim FC Bayern, müssen jeden Morgen zwei Kerzen aufstellen, dass sie diesen Lebensstandard genießen dürfen.“

„Noch heute ist es so, dass mich manchmal auf der Straße ein Mädchen anspricht und fragt: Können Sie mir die Nummer von Mehmet Scholl geben? Oder: Helfen Sie mir auch ins Kleid? Das ist sehr lustig.“
(Zum Telekom-Werbespot)

„Als Udo bei uns Trainer war, hatten wir acht Stammspieler. Die restlichen hat er am Freitag beim 50-Meter-Laufen ermittelt: Die drei schnellsten haben gespielt.“
(Zu Udo Lattek)

„Es ist absolut nichts einzuwenden gegen die Bohnensuppe von Frau Lucio, aber die Ernährung sollte ausgewogen sein.“
(Über das ganzheitliche Ernährungskonzept beim FC Bayern)

„Es werden noch viele Namen durch die Dörfer Westeuropas geprügelt werden bis zum Jahresende.“
(Zu den Spekulationen über seinen möglichen Nachfolger als FCB-Manager)

„Günther Jauch hat Jürgen Klinsmann als Obama des deutschen Fußballs bezeichnet. Wenn er Obama des deutschen Fußballs ist, bin ich Mutter Teresa.“
(Zum Auftritt von Ex-Coach Jürgen Klinsmann in der RTL-Sendung „stern TV“)

„Wenn ich immer lese, 30, 40, 50 Millionen. Da nehmen wir nicht mal den Telefonhörer ab.“
(Über die in den Medien gehandelten Ablösesummen für Franck Ribéry)

„Es muss eine Vorqualifikation her. Wenn man gegen Liechtenstein spielt, kann man auch gegen den FC Tegernsee spielen.“
(Zur Diskussion über die vielen Länderspiele)

„Leute, die uns nicht nicht als Fußball-Verein mögen, akzeptieren uns aber als Unternehmen.“
(Über die wirtschaftliche Bedeutung des deutschen Rekordmeisters)

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