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Bündnis Münchner Courage

FCB macht sich stark für Zivilcourage

Als Reaktion auf den S-Bahn-Mord von München-Solln vor zwei Monaten hat der FC Bayern zusammen mit Politik, Polizei und Kirche die Initiative „Münchner Courage“ gegründet. Das Projekt will Bürger ermutigen, bei Gewalt nicht wegzusehen, sondern gemeinsam mit anderen Solidarität und Zivilcourage zu zeigen. „Als Dominik Brunner am 12. September dieses Jahres sterben musste, weil er Jugendliche schützte, waren wir fassungslos und erschüttert. Es war uns klar, dass den Worten, die wir damals öffentlich fanden, Taten folgen mussten. Dies ist nun geschehen“, sagte Uli Hoeneß am Sonntag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen.

Hoeneß, der auch Kuratoriumsvorsitzender der im November gegründeten Dominik-Brunner-Stiftung ist, liegt die in Anwesenheit von Brunners Vater vorgestellte Aktion „sehr am Herzen. Ein Verein wie der FC Bayern, der Woche für Woche tausende Menschen anzieht, ist prädestiniert für eine solche Aktion“, sagte er und freute sich, „dass wir von solch hochkarätigen Partner unterstützt werden. Nur gemeinsam können wir Auswüchse in der Gesellschaft eindämmen und bekämpfen.“

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