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'Er soll reinschnuppern'

Löw nominiert erstmals Thomas Müller

Thomas Müller steht erstmals im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Das 20 Jahre alte Eigengewächs des FC Bayern wurde am Freitag von Bundestrainer Joachim Löw in seinen 24-köpfigen Kader für das Freundschaftsländerspiel am 18. November gegen die Elfenbeinküste (in Gelsenkirchen) berufen.

„Thomas soll bei uns einfach mal drei, vier Tage reinschnuppern, um die Atmosphäre in der Nationalmannschaft kennen zu lernen“, sagte Löw. Beim Länderspiel gegen Chile (14. November in Köln) wird Müller hingegen nicht zum A-Kader gehören, sondern stattdessen mit dem U21-Nationalteam das wichtige EM-Qualifikationsspiel in Belfast gegen Nordirland (13. November) bestreiten. „Er soll dort Verantwortung übernehmen“, sagte Löw.

'Freue mich riesig'

„Ich freue mich riesig über die Nominierung. Es ist eine große Ehre für mich, im deutschen A-Kader zu stehen“, lautete Müllers erste Reaktion auf seine Berufung. Der 20-Jährige versprach: „Ich werde versuchen, alle, die Trainer, die Mannschaft, das Umfeld, möglichst schnell kennen zu lernen und mich zu integrieren. Und wenn ich die Chance erhalten sollte, werde ich versuchen, sie auch zu nutzen.“

Bei der Integration helfen können Müller vier weitere FCB-Profis. Denn Miroslav Klose, Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Mario Gomez zählen sowohl gegen Chile als auch gegen die Elfenbeinküste ebenfalls zum DFB-Aufgebot. Mit Aaron Hunt (Werder Bremen) nominierte Löw zudem einen weiteren Debütanten. Die Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Dienstag in Bonn zur Vorbereitung auf den Länderspiel-Jahresabschluss.

Badstuber im U21-Kader

FCB-Youngster Holger Badstuber wurde derweil für den deutschen U21-Kader nominiert. Anders als Müller steht der Innenverteidiger Trainer Rainer Adrion aber nicht nur in Nordirland, sondern auch beim zweiten EM-Qualifikationsspiel in San Marino (17. November) zur Verfügung.

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