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Ivica Olic im FCB.tv-Chat

'Wir haben noch nichts verloren'

Bayern-Stürmer Ivica Olic kann es kaum erwarten, wieder ins Mannschaftstraining und in den Spielbetrieb zurückzukehren. Gut fünf Wochen, nachdem er sich im Training der kroatischen Nationalmannschaft einen Muskelbündelriss in der rechten Wade zugezogen hatte, könnte Olic schon in den nächsten Tagen wieder gemeinsam mit seinen Kollegen trainieren. „Ich bin auf einem gute Weg, wieder fit zu werden. Ich bin sehr zufrieden, wie alles läuft“, sagte der 30-Jährige am Montag im Live-Chat bei FCB.tv.

Seit gut einer Woche absolviert der Kroate bereits wieder sein Aufbautraining auf dem Platz, nun hofft er, bald den nächsten Schritt für sein Comeback machen zu können. Am Dienstag muss Olic nochmal zur Kernspin-Untersuchung bei Mannschafts-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt, „dann wird er eine Entscheidung treffen, ob ich wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, so Olic, der darauf hofft, dass „alles gut wird.“

Ein bisschen spekuliert Olic auch darauf, am Sonntag im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen wieder in den Kader des Rekordmeisters zu rutschen. „Nur wenn ich hundertprozentig fit bin, denn nur dann kann ich der Mannschaft helfen“, meinte Olic, der auch weiß, dass es nach fünfwöchiger Pause „nicht für 90 Minuten reicht.“

Gelassen sieht der Neuzugang vom Hamburger SV dem Konkurrenzkampf um die Plätze im Angriff entgegen. „Namen spielen bei einem Klub wie dem FC Bayern keine Rolle, nur Tore“, sagte der Kroate, der sich aber angesichts der vielen namhaften Konkurrenten sogar freute. „Bis jetzt haben wir alle fünf genug Spiele gespielt, der Trainer gibt jedem eine Chance. Ich denke, dass es gut ist, dass der Trainer so viele Möglichkeiten hat und rotieren kann.“

Olic glaubt ans Weiterkommen

Dass es beim FC Bayern nach bislang 12 Saisonspielen noch nicht nach Wunsch läuft, irritiert den Dauerläufer indes wenig. „Wir sind noch am Anfang und haben noch nichts verloren. Wir sind noch in drei Wettbewerben vertreten.“ Mit einer „guten Serie“ könne der FCB schnell wieder nach oben kommen. Besonders wichtig sei jedoch das nächste Heimspiel gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen: „Das müssen wir gewinnen.“

Auch in der Champions League glaubt Olic noch an das Erreichen der K.o.-Runde, wenngleich er um die Abhängigkeit von Girondins Bordeaux weiß. „Natürlich haben wir noch Chancen. Ich glaube nicht, dass Bordeaux sein Spiel gegen Juve verliert. Dann liegt es an uns. Wir müssen gegen Haifa gewinnen und haben dann die gleichen Chancen wie Juve. Das ist ein offenes Spiel“, so Olic zum möglichen „Endspiel“ am 8. Dezenber in Turin.

Letzte Chance auf WM vergeben

Keine Chance hat Olic dagegen, bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika dabei zu sein. In der Qualifikation blieb dem WM-Dritten von 1998 nur der Platz drei hinter England und der Ukraine, die nun in den Playoffs gegen Griechenland um das WM-Ticket kämpft. „Ich war schon zwei Mal bei einer WM, das ist das Beste, was es gibt im Fußball. Schade, dass wir es nicht geschafft haben“, trauerte Olic seiner „letzten Chance“ für eine WM-Teilnahme nach.

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