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Jörg Butt im Interview

'Wir müssen gewinnen. Fertig, aus!'

Die getane Arbeit klebte von oben bis unten an Jörg Butt. Unzählige Male hatte er sich am Mittwochvormittag auf den nassen Boden geworfen, nach einer guten Stunde war sein eigentlich schwarzes Trainings-Outfit nur noch Schlamm-braun. Jörg Butt trainiert für das Spitzenspiel am Sonntag: FC Bayern gegen Bayer 04 Leverkusen - für den Torwart des Rekordmeisters auch ein Treffen mit seiner Vergangenheit.

Sechs Jahre lang (2001 - 2007) stand Butt in Leverkusen zwischen den Pfosten, stand mit der Werkself im Champions-League- und im DFB-Pokal-Finale, wurde Vizemeister. 191 Bundesligaspiele (7 Tore) hat der heute 35-Jährige für Leverkusen bestritten, das Wiedersehen am Sonntag sei für ihn aber „nicht so besonders“, wie er fcbayern.de im Interview erzählte. Butt ist schon jetzt voll konzentriert auf das Spiel, denn er weiß: „Wir können es uns nicht mehr erlauben, Punkte liegen zu lassen.“

Das Interview mit Jörg Butt:

fcbayern.de: Bayern gegen Leverkusen - am Sonntag kommt es laut Uli Hoeneß zum „Spiel der Spiele in der Vorrunde“. Aktuell könnt Ihr aber nur mit einer Rumpftruppe trainieren. Wie sehr stört die Länderspielpause die Vorbereitung auf das Duell mit dem Spitzenreiter?
Butt: „Diese Situation kennen wir ja. Vor dem Spiel gegen Dortmund hatten wir auch Länderspielpause und haben dann 5:1 gewonnen. Und diesmal kommt es uns entgegen, dass wir erst am Sonntag spielen und so einen Tag länger wieder alle zusammen sind. Aber das spielt alles keine Rolle, es gibt jetzt keine Entschuldigung mehr. Leverkusen ist ein direkter Konkurrent, wir spielen zu Hause - da müssen wir gewinnen. Fertig, aus!“

fcbayern.de: Bis 2007 hast Du noch selbst in Leverkusen gespielt, warst mit Bayer im Finale der Champions League. Wie besonders ist das Spiel gegen Deinen Ex-Klub noch für Dich?
Butt: „Ich denke gerne an meine Zeit in Leverkusen zurück, so besonders ist das Spiel am Sonntag aber nicht mehr für mich. Es sind ja nicht mehr so viele Spieler aus meiner Zeit da, nachdem Carsten Ramelow und Bernd Schneider ihre Karriere beendet haben.“

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