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'Bin fit und bereit'

Robben drängt in die Startelf

Beim Heimspiel gegen Juventus Turin Ende September stand Arjen Robben zum letzten Mal in der Startformation des FC Bayern. In der 45. Minute musste der Holländer damals mit einer Knieverletzung vom Platz. Es folgten eine Operation und drei Kurzeinsätze. Jetzt, zehn Wochen später, drängt Robben zurück in die erste Elf. „Ich bin wieder fit und bereit für Dienstag“, sagte er am Sonntag, zwei Tage vor dem Wiedersehen mit Juventus Turin. „Es ist ein wichtiges Spiel und ich würde gern von Anfang an spielen.“

Vergangenen Freitag hatte Robben beim 2:1 gegen Mönchengladbach erstmals nach vier Wochen Pause wieder gespielt. Eine gute halbe Stunde kam er zum Einsatz und war sofort wieder der Alte. Schon eine Minute nach seiner Einwechslung ließ er drei Gegenspieler auf dem rechten Flügel stehen, ein ähnlicher Sololauf des 25-Jährigen führte in der 75. Spielminute zum Freistoß, den Holger Badstuber zum 2:1-Siegtreffer nutzte.

„Er ist ein Weltklassespieler, der der Mannschaft gut tut“, meinte Philipp Lahm, „auch wenn er von der Bank kommt, merkt man, dass er immer viel bewegt, weil er das Eins-gegen-Eins sucht und Räume öffnet. Wenn er zu 100 Prozent fit ist, muss man ihn von Anfang an bringen.“

Wie fit er wirklich ist, kann Robben im Moment nicht genau sagen. „Ich weiß nicht, wie lange ich spielen kann. Vielleicht nur 60, 70 Minuten, aber vielleicht auch 90 Minuten“, sagte der niederländische Nationalspieler, der in den letzten Wochen intensiv mit Fitnesscoach Thomas Wilhelmi gearbeitet und lieber ein bisschen länger auf sein Comeback gewartet hat. „Ich habe jetzt ein viel besseres Gefühl, als wenn ich zu früh angefangen hätte.“

Der Trainer entscheidet

Im Gruppen-„Endspiel“ der Champions League gegen Turin am Dienstag - nur bei einem Sieg erreicht der FCB noch das Achtelfinale - möchte Robben der Mannschaft nun helfen, so lange es geht. Er weiß aber auch, dass die Entscheidung über seinen Einsatz bei Trainer Louis van Gaal liegt. „Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen“, berichtete er, „aber ich denke, der Trainer weiß, dass ich spielen will.“

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