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'Es macht Spaß mit ihm'

Schweinsteiger glänzt in neuer Rolle

Die „magische Nacht“ von Turin, wie Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge den denkwürdigen 4:1-Erfolg des deutschen Rekordmeisters bei Juventus Turin bezeichnete, hatte viele Helden und Hauptdarsteller. Wenn man aus einer „runden Leistung von allen Akteuren“ (Sportdirektor Christian Nerlinger) überhaupt noch einen Spieler hervorheben kann, dann Bastian Schweinsteiger.

„Er hat sein bestes Spiel gemacht, seitdem er bei Bayern München ist“, lobte Rummenigge den 25-Jährigen, der immerhin schon seit 1998 das Trikot des deutschen Rekordmeisters trägt. „Er ist ein Spieler, der in den letzten Wochen immer klasse gespielt hat“, fuhr Rummenigge fort und bezeichnete Schweinsteiger als „ganz wichtigen Spieler im Mittelfeld, der Passsicherheit hat und Druck nach vorne entwickeln kann.“

Vier Siege in Folge

Schweinsteigers Leistungsexplosion in den letzten Wochen ist durchaus begründet. Seit nunmehr vier Spielen setzt Trainer Louis van Gaal auf die identische Startformation. Mit einem Bastian Schweinsteiger in der zentralen Mittelfeldposition an der Seite von Kapitän Mark van Bommel. Die Bilanz in diesen vier Partien spricht für sich: Vier Mal ging der FC Bayern als Sieger vom Feld, und jedes Mal gehörte Schweinsteiger zu den Aktivposten.

Ob gegen Maccabi Haifa (116), Hannover 96 (88), Borussia Mönchengladbach (112) oder gegen Juventus Turin (83) - in jeder dieser Begegnungen war Schweinsteiger der Bayern-Profi mit den meisten Ballkontakten. Doch damit nicht genug. Auch in der Torschussstatistik liegt das Münchner Eigengewächs ganz vorne. Gegen den italienischen Rekordmeister verzeichnete er gleich acht Torschüsse, gegen Haifa waren es deren sechs.

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