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Auftakt ohne Ribéry

Die Bayern schwitzen in Dubai

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad Celsius hat der FC Bayern am Montagvormittag (Ortszeit) die Arbeit in Dubai aufgenommen. Im Stadion „Al Maktoom“ des örtlichen Erstligisten Al-Nasr absolvierte die Mannschaft ihre erste Trainingseinheit, allerdings ohne Franck Ribéry.

Der Franzose hatte beim Trainingsauftakt am Sonntag in München Blutergüsse an seinen beiden großen Zehen erlitten, deren Nägel daraufhin aufgebohrt werden mussten. In Dubai setzte er vorerst mit dem Mannschaftstraining aus und arbeitete individuell im Fitnessraum des Stadions mit Rehacoach Thomas Wilhelmi. „Es ist eigentlich fast unglaublich und für die Trainer und die Mannschaft sehr bitter", sagte Trainer Louis van Gaal : „Aber wir können es jetzt nicht ändern. Wir hoffen, dass die medizinische Abteilung ganze Arbeit leistet und er so schnell wie möglich zurückkehrt."

Auf dem Rasen trainierte derweil der Rest der Mannschaft: 20 Profis und die drei Amateure David Alaba, Mehmet Ekici und Diego Contento, die mit an den Persischen Golf gereist sind. Zum Auftakt standen Konditionsarbeit sowie ein rund 45-minütiges Trainingsspiel auf dem Programm, bei dem die Münchner gleich mächtig ins Schwitzen gerieten. Van Gaal ließ seine eingespielte A-Elf gegen ein B-Team antreten - die A-Elf gewann dank zweier Tore von Mario Gomez mit 2:0.

Erst wenige Stunden zuvor war der Bayern-Tross aus dem verschneiten München in Dubai eingetroffen. Auf dem gut fünfstündigen Flug hatten die meisten nur ein, zwei Stunden Schlaf abgekommen. Nach einem Frühstück im Hotel „The Palace - The Old Town“ und einer kurzen Ruhepause bat Van Gaal dann schon zur ersten Übungseinheit. Am Nachmittag wird die Mannschaft im Hotel einen Fitnesstest absolvieren.

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