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Ribéry in Startelf

Auch Van Buyten fehlt gegen Fürth

In Bremen waren es 22 Minuten, zuhause gegen Mainz 31 und zuletzt 45 in Wolfsburg – peu á peu hat Louis van Gaal Mittelfeldstar Fránck Ribéry in die Mannschaft zurückgeführt. Nach drei Joker-Einsätzen wird der Franzose nun am Mittwochabend im DFB-Pokalviertelfinale gegen die SpVgg Greuther Fürth erstmals nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf des Rekordmeisters stehen.

„Er wird beginnen“, bestätigte Van Gaal am Dienstag nach dem Abschlusstraining. Ribéry hatte zuletzt am 3. Oktober beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln (0:0) von Beginn an gespielt. Wer für Ribéry weichen muss, wollte Van Gaal nicht verraten.

Der Bayern-Coach muss seine Mannschaft aber ohnehin umbauen. Neben Bastian Schweinsteiger (muskuläre Probleme), Jörg Butt (Wadenprellung) und Miroslav Klose (umgeknickt) muss nun auch Abwehrchef Daniel van Buyten für das Pokal-Derby passen. Der Belgier wird von einem Magen-Darm-Infekt geplagt, wie Van Gaal berichtete. „Er hat beim Training erst noch mitgemacht, musste dann aber aufhören.“

Butt auch für Dortmund fraglich

Keeper Butt hatte sich am Samstag bei einem Zusammenprall mit Wolfsburg-Stürmer Grafite verletzt und ist auch noch für das Bundesligaheimspiel am Samstag gegen Dortmund fraglich (Van Gaal: „Es sieht nicht gut aus"). Für ihn wird Michael Rensing das Tor hüten, Thomas Kraft ist dessen Vertreter. Für Schweinsteiger dürfte Anatoliy Tymoshchuk auflaufen. Und für Van Buyten könnte Holger Badstuber auf die Innenverteidiger-Position rücken und Danijel Pranjic hinten links verteidigen.

Ob Van Gaal darüberhinaus weitere Umstellungen plant, ließ er noch offen. Erstmals im Kader stehen die beiden Jungprofis Diego Conteno und Mehmet Ekici, die je nach Spielverlauf sogar auf mehr hoffen können. „Ich hätte keine Bedenken, sie einzusetzen“, betonte Van Gaal.

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