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Bayern - Hamburg

Die Stimmen zum Nord-Süd-Derby

Was für ein Wochenende für den FC Bayern. Zum 110-jährigen Vereinsjubiläum machte sich der Rekordmeister mit dem 1:0-Sieg über den HSV selbst das schönste Geschenk und kletterte nach eineinhalb Jahren erstmals wieder an die Tabellenspitze. Dementsprechend war die Stimmung im Lager des Rekordmeisters, der nun auf dem besten Weg zur 22. deutschen Meisterschaft ist.

Die Stimmen im Überblick

Louis van Gaal: „Es war eine ausgeglichene Partie. Hamburg ist unser Konkurrent und hat eine sehr gute Mannschaft. Wir haben nur gegen den HSV und Mainz bisher verloren und außerdem haben die Hamburger bis heute noch keine Niederlage in der Allianz Arena kassiert. Viele Fakten waren gegen uns, aber wir haben schließlich verdient gewonnen. Es ist immer besser, Tabellenführer zu sein. Jetzt müssen die anderen Vereine beobachten, was wir machen."

Karl-Heinz Rummenigge: „Ein wunderbares Wochenende für uns: Wir haben darauf gewartet, dass Leverkusen stolpert. Dann ist es psychologisch wichtig, dass man nachlegt. Das ist uns heute gelungen. Unser Ziel ist, dass wir Deutscher Meister werden wollen. Wir wollen den Titel nach München holen und wir sind auf dem guten Weg dahin. Sicherlich wird es jetzt kein Selbstläufer. Wir werden jetzt gejagt werden. Ich bin aber lieber der Gejagte als der Jäger. Jetzt wird es schwer, uns da oben zu verdrängen.“

Mark van Bommel: „Wir haben die besseren Chancen gehabt. Wir waren der glücklichere und verdiente Sieger.“

Thomas Müller: „Natürlich bedeutet mir die Tabellenführung etwas. Wir haben lange darauf hingearbeitet nach dem holprigen Start. Der Mannschaft und dem ganzen Team dahinter ist ein großer Dank gewidmet, weil wir uns da einfach rausarbeiten mussten.Ich denke, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir haben verdient gewonnen und uns das nicht nehmen lassen. Ich hätte vor der Partie schon etwas drauf gesetzt, dass wir die Tabellenführung übernehmen. Allerdings ist es für uns wichtig, am 34. Spieltag ganz oben zu stehen. Ich denke aber, dass wir uns jetzt durchsetzen und vorne wegmarschieren werden."

Bruno Labbadia: „Die Niederlage war unnötig. Wir hatten eine Szene in der wir vorne den Ball verlieren und wussten, dass dann die Bayern sehr stark sind. Und Ribery hat dann den Unterschied ausgemacht. Wir haben uns in dieser Situation nicht gut verhalten. Der Unterschied war, dass sich der FC Bayern eins gegen eins besser durchsetzen konnte. Wenn man sich die Bilanz der Zweikämpfe oder vom Ballbesitz anschaut, war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Dann machen eben Kleinigkeiten und besondere Spieler den Unterschied."