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'Fußball ist grausam'

Florenz eine Woche vor dem Bayern-Spiel

Die mächtige Kuppel der Kathedrale Santa Maria del Fiore zeugt schon von Weitem von der Bedeutung Florenz‘. Die Hauptstadt der Toskana ist eines der herausragenden europäischen Zentren für Kunst und Kultur. Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Niccolò Macchiavelli, um nur einige zu nennen, haben hier gewirkt. In Kirchen, Palästen und unzähligen Kunstwerken ist die ruhmreiche Geschichte der Stadt für die Ewigkeit festgehalten.

Im Fußball freilich ist Ruhm von äußerst flüchtiger Natur. Und da droht gerade das sportliche Aushängeschild der Stadt, der AC Florenz, ins Mittelmaß der Serie A abzurutschen. Im Dezember feierte die „Fiorentina“ noch Platz eins in ihrer Champions-League-Gruppe, jetzt steht sie im italienischen Pokal vor dem Aus, in der Liga ist sie auf Rang elf gefallen - und in einer Woche steht das Achtelfinal-Hinspiel in der „Königsklasse“ beim FC Bayern an.

Ein richtungweisender Monat

„Ich habe eine schöne Fiorentina gesehen, trotz der Niederlage“, sagte Trainer Cesare Prandelli nach dem 0:2 am letzten Wochenende gegen den AS Rom. Es war das vierte sieglose Ligaspiel in Folge (3 Niederlagen, 1 Remis), doch Italiens zweifacher Trainer des Jahres stellte „positive Signale“ bei seinem Team fest. „Man muss das Ergebnis akzeptieren, aber mit dem Wissen, dass wir eine außergewöhnliche Leistung geboten haben. Die Mannschaft hat sich ins Zeug gelegt, hat alles dafür gegeben, das Spiel zu gewinnen. Fußball ist grausam.“

Der Februar ist ein richtungweisender Monat für Florenz - und er hat schlecht begonnen. Im Pokal-Halbfinale verlor die „Viola“ das Hinspiel bei Inter Mailand 0:1, in der Liga stehen nach der Partie gegen AS Rom unter anderem noch Duelle mit dem Tabellendritten AC Mailand sowie am Samstag mit dem -sechsten Sampdoria Genua auf dem Programm. Verliert die Prandelli-Elf dieses Spiel, hat sie die Europapokalplätze erst einmal aus den Augen verloren. Und in der Champions League wartet der FC Bayern.

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