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Interview

Mike Büskens: 'Aber es ist Pokal…'

Mike Büskens ist ein vielbeschäftigter Mann. In den Tagen vor dem Pokalspiel beim FC Bayern war der Trainer der SpVgg Greuther Fürth entweder auf dem Trainingsplatz oder am Telefonhörer. Denn natürlich war der 41-Jährige ein gefragter Interviewpartner - auch für fcbayern.de.

Erst in der Winterpause hat der ehemalige Profi von Fortuna Düsseldorf, dem FC Schalke 04 und dem MSV Duisburg das Traineramt in Fürth übernommen. Mit drei Siegen in Folge startete er in die Rückrunde, zuletzt erhielt der Aufschwung der „Kleeblätter“ aber durch eine unglückliche Niederlage in Bielefeld einen kleinen Dämpfer. Und jetzt kommt es zum Pokal-Derby in München. Zuvor stand Büskens fcbayern.de noch Rede und Antwort.

Das Interview

fcbayern.de: Herr Büskens, nach drei Siegen zum Start gab’s am Freitag die erste Niederlage für Fürth unter Ihrer Regie. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Omen für das Pokal-Spiel in München?
Büskens: „Weder noch. Natürlich wären wir gerne mit dem Selbstbewusstsein eines weiteren Sieges nach München gefahren. Andererseits hat diese unnötige Niederlage gegen eine Erstliga-erfahrene Mannschaft meinen Spielern auch gezeigt, was wir noch besser machen müssen.“

fcbayern.de: Eine gute Stunde lang hat Ihre Mannschaft das Spiel in Bielefeld beherrscht. Hat sie danach unbewusst schon die Kräfte für das Pokalspiel geschont?
Büskens: „Nein, das glaube ich nicht. Wir haben eine junge Mannschaft mit Talent und Potenzial. Und bis zum Ausgleich haben wir die Partie dominiert, hätten höher führen müssen. Da fehlen uns noch der Killerinstinkt und die nötige Erfahrung.“

fcbayern.de: An Ihren letzten Auftritt in der Allianz Arena vor knapp einem Jahr dürften Sie gute Erinnerungen haben…
Büskens: „Ich erinnere mich schon noch daran, dass ich als Schalke-Trainer dort gewonnen habe. Aber das spielt doch überhaupt keine Rolle. Wir gehen mit der SpVgg als krasser Außenseiter in diese Partie. Aber es ist Pokal. Wir haben eine kleine Chance und, wenn die Bayern es zulassen, werden wir diese gerne nutzen. Es ist ein ungleiches Duell gegen den Rekordmeister und Rekordpokalsieger. Aber meine Spieler sollen das genießen.“

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