präsentiert von
Menü
Müllers Debüt

'Er kann dauerhaft eine Alternative werden'

64 Länderspiele links, 94 Länderspiele rechts - die erfahrenen Philipp Lahm und Miroslav Klose hatten Thomas Müller bei der Nationalhymne in ihre Mitte genommen. Danach war der Debütant auf sich alleine gestellt. 67 Minuten lang durfte er im Länderspiel gegen Argentinien mitwirken und empfahl sich für weitere Nominierungen. „Thomas Müller kann auf der rechten Seite dauerhaft eine Alternative werden“, sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Frech, forsch und ohne Respekt vor den großen Namen der Argentinier war Müller in der heimischen Allianz Arena einer der wenigen Aktivposten im Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Schon sechs Sekunden nach dem Anpfiff stürzte er sich ins Getümmel. Er scheute keinen Zweikampf, gab keinen Ball verloren, hatte viele Ballkontakte. „Bei Thomas Müller hatte ich nicht das Gefühl, dass er nervös ist“, stellte Löw fest.

'Ein tolles Gefühl'

Müller selbst war nach seinem ersten Länderspiel „zweigeteilt. Natürlich freut man sich über das Debüt. Es war ein tolles Gefühl, das erste Mal dabei zu sein - und das in München. Aber schade, dass wir verloren haben“, so der Bayern-Profi, der als 78. deutscher Nationalspieler des FC Bayern in die Geschichtsbücher einging. „Ich glaube, dass ich keinen schlechten Eindruck gemacht habe“, meinte er.

Weitere Inhalte