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Rooney und Ferdinand geschont

ManU bereit für Woche der Wahrheit

„United, United, top of the league“, sangen die ManU-Fans am Samstagabend im Boltoner Reebok Stadium. Gerade hatte Dimitar Berbatov Manchester mit seinem zweiten Treffer des Spiels mit 3:0 in Führung gebracht. Wenig später setzte der eingewechselte Darron Gibson noch einen drauf.

Mit 4:0 gewann der Titelverteidiger am Ende bei den Bolton Wanderers und wehrte damit eindrucksvoll den Angriff des FC Chelsea auf Platz eins ab. Die Londoner hatten am Nachmittag an der heimischen Stamford Bridge Aston Villa mit 7:1 vom Platz gefegt. Am kommenden Wochenende kommt es in Old Trafford zum Gipfeltreffen.

Vidic mit gefühlten 1.000 Kopfbällen

Bayern, Chelsea, Bayern - auch bei Manchester United geht es in diesen Tagen Schlag auf Schlag. Im Gegensatz zu ihrem Münchner Viertelfinal-Gegner in der Champions League geht die Mannschaft von „Sir“ Alex Ferguson aber mit einer Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Folge und der Tabellenführung in der englischen Meisterschaft in die „Woche der Wahrheit“.

„Es war beeindruckend, wie meine Mannschaft nach dem 7:1 von Chelsea reagiert hat“, jubelte Ferguson nach dem Erfolg in Bolton. Das klare Ergebnis täuschte aber ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn bis zum 2:0 von Berbatov in der 69. Minute lieferten die „Trotters“ ManU einen großen Fight. „Es war eine echte Schlacht. Ich weiß nicht, wie oft Nemanja Vidic mit dem Kopf geklärt hat, aber es war bestimmt 1.000 Mal“, sagte Ferguson: „Ich habe schon alleine vom Zuschauen Kopfschmerzen bekommen."

Van der Saar pariert, Berbatov trifft

ManU war durch ein Eigentor von Jlloyd Samuel (38.) mit einer 1:0-Führung in die Pause gegangen. Dass Bolton anschließend nicht zum verdienten Ausgleich kam, lag an Edwin van der Saar. Der niederländische Torwart-Routinier verhinderte gegen Johan Elmander und Fabrice Muamba zwei Mal das 1:1. „Das waren zwei außergewöhnliche Paraden“, lobte Ferguson seinen 39-jährigen Schlussmann: „Gerade die erste war Spiel entscheidend.“

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