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ManU im Portrait

Rooney lässt Ronaldo vergessen

Der letzte Besuch in München ist noch nicht einmal ein Jahr her. Ende Juli letzten Jahres gastierte Manchester United anlässlich des AUDI Cups in der bayerischen Landeshauptstadt, gewann gegen die Boca Juniors (2:1) und verlor anschließend das Finale gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen (6:7). Welche Aussagekraft diese Ergebnisse mehr als zwei Wochen vor dem Ligastart in England besaßen, war schwer zu sagen. Und auch die Mannschaft der „Red Devils“ war nur schwer einzuschätzen. Für Manchester hatte damals das Jahr eins nach Cristiano Ronaldo gerade erst begonnen.

Nach sechs Jahren in Manchester verließ der Weltfußballer von 2008 die „Red Devils“ vergangen Sommer Richtung Real Madrid. Für die Rekordablöse von 93 Millionen Euro, die der Portugiese einbrachte, hätte Manchester groß einkaufen können. Aber die hochverschuldeten Engländer - mehr als 700 Millionen Pfund (780 Millionen Euro) sollen es sein - hielten sich zurück. Es kamen mehrere Nachwuchsspieler, der ablösefreie Michael Owen (Newcastle United) und als Toptransfer für kolportierte 17 Millionen Euro der junge Ecuadorianer Luis Antonio Valencia (Wigan Athletic).

Zweifel zu Beginn

Mit Skepsis wurde der Saisonstart des 18-fachen englischen Meisters verfolgt. Mehrere Niederlagen, unter anderem gegen Liverpool und Chelsea, nährten in der ersten Saisonhälfte die Zweifel, ob Sir Alex Ferguson mit seiner Mannschaft nach drei Meisterschaften in Folge den Titel diesmal erneut verteidigen könne. Der relativ souveräne Gruppensieg in der Champions League vor ZSKA Moskau, Wolfsburg und Besiktas Istanbul entsprach zwar den Erwartungen. Aber Anfang Januar rief das Aus in der dritten Runde des FA Cups - so früh wie seit 26 Jahren nicht mehr - gegen den Drittligisten Leeds United wieder die Skeptiker auf den Plan.

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