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Stimmen zum Spiel

Van Bommel: 'Die Welt geht nicht unter'

Riesenenttäuschung im Lager das FC Bayern nach dem 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Durch die erste Niederlage in der Bundesliga nach 19 ungeschlagenen Spielen versäumte es der Rekordmeister, im Fernduell mit dem FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen die Konkurrenz unter Druck zu setzen. „Natürlich ist das für uns ein Rückschlag, wir hatten bis fünf Minuten vor Schluss drei Punkte im Gepäck“, meinte Bastian Schweinsteiger, der forderte: „Wir müssen schauen, dass wir schleunigst auch auswärts unsere Punkte holen.“

Die Stimmen zum Spiel im Überblick:

Christian Nerlinger: „Wir haben den Frankfurtern insgesamt zu viele Freiräume gelassen, sie hatten die eine oder andere gefährliche Möglichkeit, von daher war das schon auf des Messers Schneide. Natürlich wünscht man sich so kurz vor Schluss, dass man das Resultat retten kann, hundertprozentig sicher konnte man sich nicht sein. Für uns ist es sehr wichtig, nach vorne zu blicken und die Mannschaft wieder aufzurichten. Wir spielen in den nächsten Wochen gegen unsere unmittelbaren Konkurrenten, daran müssen wir jetzt arbeiten, dass sich die Mannschaft dann in einer anderen Verfassung präsentiert.“

Louis van Gaal: „Ich denke, dass wir das Spiel selbst weggegeben haben. Ich habe heute keinen überragenden FC Bayern gesehen. Wir hatten im Mittelfeld und im Spiel nach vorne viel zu viele Ballverluste. Dadurch sind wir in der Defensive immer wieder unter Druck geraten. Der Wendepunkt war dann die Verletzung von Daniel van Buyten. Der Wechsel danach war ein Wechsel zu viel."

Mark van Bommel: „Wir haben das erste Spiel in der Bundesliga seit sehr langer Zeit verloren und ich sehe schon die Schlagzeilen: Bayern ist in einer Krise. Aber nach einem verlorenen Spiel geht die Welt nicht unter.“

Bastian Schweinsteiger: „Natürlich ist das für uns ein Rückschlag, wir hatten bis fünf Minuten vor Schluss drei Punkte im Gepäck und haben die aus eigenen Fehlern hergeschenkt, das ist sehr bitter. Wir müssen schauen, dass wir schleunigst auch auswärts unsere Punkte holen. Man muss auswärts auch gewinnen, um deutscher Meister zu werden.“

Michael Skibbe: „Wir haben von der ersten Sekunde an mutig gespielt, haben in jeder Phase des Spiels versucht, die Bayern unter Druck zu setzen. Das ist uns sehr oft gelungen. Mit den Einwechslungen haben wir nochmal ein bisschen Schwung und Spritzigkeit bekommen. Das war ein absolut verdienter Sieg und ein toller Abend für uns.“

Juvhel Tsoumou: „Das war ein Glücksmoment für mich, das passiert vielleicht in den nächsten zehn Bundesligaspielen nicht mehr. Heute wird auf jeden Fall ein bisschen gefeiert, aber morgen muss ich wieder bei den Amateuren spielen.“

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