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Mit Hoeneß und den All-Stars

Einweihung des Kurt-Landauer-Platzes

Es ist ein besonderes Spiel und ein ganz besonderes Fest, dafür bürgen schon die drei Persönlichkeiten, die sich die Schirmherrschaft bei der Einweihung des Kurt-Landauer-Platzes am Sonntagmorgen (11 Uhr) teilen: Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Uli Hoeneß, der im Gespräch mit Marcel Reif jenen Mann würdigen wird, der den Präsidenten-Rekord beim Deutschen Rekordmeister hält.

Kurt Landauer stand in unterschiedlichen Etappen an der Spitze des FC Bayern München, insgesamt 19 Jahre lang und in politisch schwierigen Zeiten. Unter dem Visionär Landauer feierte der FC Bayern im Juni 1932 seine erste Deutsche Meisterschaft - nur neun Monate später wurde der Jude Landauer zum Rücktritt gezwungen und im Konzentrationslager Dachau interniert, ehe es im gelang, in die Schweiz zu emigrieren.

Bayern-Stars wollen Zuschauer verzücken

„Es ist eine große menschliche Leistung und ein Akt der Versöhnung, dass er nach dem Krieg nach München zurückkehrte, obwohl die Nationalsozialisten fast seine ganze Familie ermordet hatten“, so Uli Hoeneß in seinem Grußwort über den Vorgänger, der sich 1947 dann noch mal für vier Jahre zum Präsidenten seines geliebten Klubs hat wählen lassen.

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