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WM-Vorbereitung

FCB-Erfolge bringen Löw in die Bredouille

Joachim Löw drückt dem FC Bayern im Champions-League-Halbfinale gegen Olympique Lyon sicherlich beide Daumen, ein Einzug des deutschen Rekordmeisters ins Endspiel der „Königsklasse“ hätte aber auch negative Konsequenzen für den Bundestrainer. Alle WM-Fahrer der Bayern könnten erst nach dem Finale am 22. Mai in Madrid mit deutlicher Verspätung in die Vorbereitung der Nationalmannschaft für das Turnier in Südafrika einsteigen.

In Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Miroslav Klose und möglicherweise auch Jung-Nationalspieler würde Löw ein wichtiges Quintett fast zwei Wochen fehlen. Die heiße WM-Vorbereitung beginnt mit einem Test am 13. Mai in Aachen gegen Malta. Bei diesem Spiel werden die Bayern-Profis unabhängig vom Champions-League-Abschneiden ebenso nicht dabei sein wie ihre Kollegen von Werder Bremen. Die Klubs bestreiten am 15. Mai das DFB-Pokalfinale in Berlin.

Einstieg erst am 24. Mai

Die FCB-Profis würden beim Einzug ins Champions-League-Finale frühestens am 24. Mai in die WM-Vorbereitung einsteigen können und somit das komplette Regenerationscamp auf Sizilien sowie die ersten Tage des Trainingslagers in Südtirol verpassen. Bis zum Abflug nach Südafrika am 6. Juni hätte Löw dann seinen kompletten Kader nicht einmal zwei Wochen beieinander. In diese Zeit fallen auch die letzten beiden Testspiele in Ungarn (29. Mai) und gegen Bosnien-Herzegowina in Frankfurt (3. Juni).

Löw will seinen WM-Kader am 6. Mai in Stuttgart benennen. Es ist davon auszugehen, dass er wie vor der EM 2008 zunächst mehr als die letztlich für das Turnier erlaubten 23 Akteure berufen wird. Die FIFA fordert bis zum 11. Mai eine Auswahl von 35 Profis, die dann bis zum 5. Juni auf die Turnier-Anzahl reduziert werden muss. Bei der WM trifft die DFB-Auswahl in der Gruppe D auf Australien (13. Juni/Durban), Serbien (18. Juni/Port Elizabeth) und Ghana (23. Juni).

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