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FCB legt Protest ein!

UEFA sperrt Ribéry für drei Spiele

Der FC Bayern steht zum ersten Mal seit 2001 im Finale der Champions League, muss dieses aber ohne Franck Ribéry bestreiten. Einen Tag nach dem Erreichen des Endspiels am 22. Mai im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid wurde der französische Flügelflitzer von der Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA für drei Spiele gesperrt.

Ribéry hatte im Halbfinal-Hinspiel gegen Olympique Lyon (1:0) am 21. April nach einem unglücklichen Foulspiel gegen Lisandro Lopez die Rote Karte gesehen und war damit für das Rückspiel im Stade de Gerland automatisch gesperrt. Neben dem Finale in Madrid muss Ribéry zudem für ein weiteres Spiel eines UEFA-Vereinswettbewerbs pausieren.

Die UEFA teilte in der Entscheidungsbegründung mit, dass sich Ribéry in rechtlicher Hinsicht einer Tätlichkeit schuldig gemacht habe. Der FC Bayern kann diese Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen und hält sie für absolut falsch.

Der Vorwurf der Tätlichkeit trifft hier nicht zu. Ribéry kann man sicherlich nicht vorwerfen, seinen Gegenspieler absichtlich verletzt haben zu wollen. Der Spieler Lisandro Lopez (Olympique Lyon) konnte das Spiel unverletzt fortsetzen.

Der FC Bayern und Franck Ribéry werden die Entscheidung nicht akzeptieren, dagegen Berufung einlegen und sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen.

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