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Stimmen zum Remis in Gladbach

'Wir haben es in der eigenen Hand'

Nicht gewonnen, aber die Tabellenführung behalten - nach dem 1:1 in Mönchengladbach war man beim FC Bayern zufrieden mit dem Resultat, aber nicht mit der eigenen Spielweise. „Heute waren wir nicht gut“, meinte Louis van Gaal, Philipp Lahm bemängelte: „Wir haben nicht klug gespielt, hatten viel zu viele Ballverluste.“

Dank der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Schalke führt der FCB die Tabelle aber weiter an. „Man muss auch mal mit einem Punkt zufrieden sein, wenn man so die Tabellenführung noch verteidigt hat“, sagte Lahm. „Wir sind noch immer Tabellenführer und es sind nur noch zwei Spiele“, analysierte Arjen Robben, „es ist ganz einfach: Zweimal gewinnen, dann sind wir Meister.“ Christian Nerlinger betonte: „Wir haben es in der eigenen Hand.“

Die Stimmen im Überblick:

Christian Nerlinger: „Wir sind Tabellenführer und spielen jetzt noch gegen Bochum und Hertha. Wir haben es in der eigenen Hand. Deswegen bin ich heute sehr zufrieden, dass wir dieses Resultat erzielt haben. Wir hatten die eine oder andere Torchance, dann ist Mönchengladbach relativ überraschend in Führung gegangen. Da war es nicht leicht, noch einen Punkt mitzunehmen.“

Louis van Gaal: „Heute waren wir nicht gut. Mein Kollege hat die richtige Taktik gewählt. Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber nicht gewonnen. Dennoch bin ich zufrieden. Ich wusste, dass das ein sehr schwieriges Auswärtsspiel für uns werden würde. Wir mussten in der zweiten Halbzeit wieder Gas geben und hatten Glück, dass wir das Tor geschossen haben. Es ist nicht viel passiert, außer, dass wir einen sehr schwierigen Gegner im Spielplan hinter uns haben. Wir haben es selbst in der Hand.“

Philipp Lahm: „Wir stehen immer noch ganz oben, zwei Spieltage vor Schluss. Wir müssen uns auf uns konzentrieren, dann werden wir deutscher Meister. Wir haben gewusst, dass Gladbach sehr heimstark ist, deswegen war es eine schwierige Aufgabe. Wir haben nicht klug gespielt, hatten viel zu viele Ballverluste. Trotzdem hatten wir die besseren Torchancen. Es war bitter, dass man 0:1 in Rückstand gerät. Aber man muss auch mal mit einem Punkt zufrieden sein, wenn man so die Tabellenführung noch verteidigt hat.“

Jörg Butt: „Natürlich wollten wir heute gewonnen, um weiterhin zwei Punkte Vorsprung zu haben. Aber wir sind nach wie vor Tabellenführer und müssen jetzt die nächsten beiden Bundesligaspiele gewinnen.“

Arjen Robben: „Es ist noch nichts los. Wir sind noch immer Tabellenführer und es sind nur noch zwei Spiele. Es ist ganz einfach: Zweimal gewinnen, dann sind wir Meister.“

Bastian Schweinsteiger: „Wir sind immer noch Erster. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber wir haben alles selbst in der Hand. Das ist gut. Für uns ist es eine gute Ausgangsposition.“

Michael Frontzeck (Trainer Gladbach): „Bayern ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, hat den Ball gut laufen lassen. Wir haben neben dem Tor aber noch drei, vier gute Möglichkeiten gehabt. Die Bayern waren sicherlich überlegen, aber unterm Strich ist es ein verdientes Unentschieden. Wir haben mit Leidenschaft, Disziplin und Herz gespielt. Wir drücken den Bayern für Dienstag gegen Lyon die Daumen, der Einzug ins Endspiel wäre für Deutschland eine tolle Sache.“

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