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Anschwitzen für Inter

Bayern zwischen Training und Interviews

Seit Montag ist der DFB-Pokal Vergangenheit. Besten behütet von Mark van Bommel war die zweite Trophäe der Saison am Vortag mit den Bayern von Berlin nach München geflogen, am Montagvormittag gab der FCB-Kapitän den „Pott“ an der Säbener Straße ab. Spätestens jetzt gilt die volle Konzentration dem Champions-League-Finale gegen Inter Mailand am kommenden Samstag in Madrid. Ivica Olic berichtete sogar: „Schon gestern habe ich nur noch Madrid gehört.“

Das größte Bayern-Spiel seit dem letzten CL-Finale vor neun Jahren warf am Montag seine langen Schatten voraus. Knapp über 100 Journalisten aus aller Herren Länder - von Argentinien über Italien bis Qatar - besuchten im Rahmen eines so genannten „Open Media Day“ das Bayern-Training, anschließend standen ihnen Louis van Gaal und fünf Spieler (Van Bommel, Lahm, Schweinsteiger, Robben, Olic) ausführlich Rede und Antwort. „Das ist anstrengender als ein Spiel“, sagte Philipp Lahm kurz vor Ende der zweistündigen Presse-Veranstaltung.

FCB im Titelrhythmus

Das Bauchgefühl der Bayern fünf Tage vor dem Endspiel ist laut Lahm „gut“, der Titelhunger nach wie vor groß: „Wir haben das Double gewonnen und jetzt haben wir die Chance, das Triple zu holen, was in Deutschland noch keiner geschafft hat.“ Der Pokalsieg sei auch deswegen wichtig gewesen, um „in einem positiven Rhythmus zu bleiben“, wie Ivica Olic erklärte.

Der Titelrhythmus soll natürlich auch in Madrid fortgesetzt werden. „Wir sind im Rhythmus und gehen einfach weiter“, meinte Mark van Bommel, der am Vormittag das Training wegen einer kleinen Blockade im Rücken abgebrochen hatte. Es sei aber „nicht so schlimm“, gab er später Entwarnung, „es ist schon wieder weg.“ Sein Einsatz in Madrid ist nicht gefährdet.

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