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Stimmen zu Löws WM-Kader

Butt: 'Traue mir durchaus zu, zu spielen'

Sieben Bayern-Spieler hat Bundestrainer Joachim Löw in seinen vorläufigen WM-Kader berufen, unter anderem auch Holger Badstuber, der bislang nur auf Erfahrung in der U21-Nationalmannschaft verweisen kann. fcbayern.de hat sich am Donnerstag bei den WM-Kandidaten und Verantwortlichen des Rekordmeisters umgehört und deren wichtigsten Aussagen zum großen Bayern-Block im DFB-Team zusammengefasst.

Die Stimmen im Überblick:

Christian Nerlinger: „Ich glaube, dass Holger und Thomas es verdient haben, dabei zu sein. Thomas hat sich ausgezeichnet dadurch, dass er sehr abgeklärt spielt, dass er einen unglaublichen Riecher für gefährliche Situationen hat, dass er immer torgefährlich ist. Und Holger hat auch auf der ungewohnten Außenverteidigerposition hervorragend gespielt, hat ein gutes Zweikampfverhalten, ist kopfballstark und hat ein sehr gutes Passspiel. Deswegen denke ich, dass beide Verstärkungen für die DFB-Elf sein werden. Ich traue ihnen das gleiche zu, was sie auch hier geleistet haben.“

Hermann Gerland: „Ich habe damit gerechnet, dass Thomas mitfährt. Bei Jörg konnte man nicht damit rechnen, dass Adler ausfällt. Und bei Holger war ich überrascht. Aber natürlich freue mich für ihn und alle anderen, die mitfahren. Die ganze Jugendabteilung des FC Bayern kann stolz sein.“

Jörg Butt: „Es ist immer etwas besonderes, beim DFB dabei zu sein. Ich habe schon zwei große Turniere mitgemacht, das waren großartige Erlebnisse. Deswegen musste ich auch nicht lange überlegen, als die Einladung kam. Ich freue mich, dass ich dabei bin und jeder, der zur WM fährt, will auch spielen. Da geht es mir nicht anders. Ich traue es mir durchaus zu, bei der WM zu spielen. Ich denke, dass es generell auf der Torhüterposition wichtig ist, eine gewisse Erfahrung zu haben und Ruhe auf die Mannschaft auszustrahlen. Den Bayern-Block halte ich für gut. Wir kommen mit viel Selbstbewusstsein, das kann sich auf die ganze Mannschaft übertragen.“

Thomas Müller: „Ich habe von meiner Nominierung am Fernseher erfahren. Ich habe einen kleinen Infekt und konnte deswegen heute nicht mittrainieren. Natürlich habe ich mir vorher Hoffnungen gemacht. Wenn ich jetzt mitfahre, möchte ich auch Spielzeit bekommen. Es war ein gutes Gefühl, die Wertschätzung des Bundestrainers zu bekommen, aber die hilft einem nur, wenn man sie dann auch auf dem Platz umsetzt. Aber ich bin guter Dinge.“

Holger Badstuber: „Ich habe gestern Abend von meiner Nominierung erfahren. Der Bundestrainer hat mich am Handy angerufen, als ich gerade im Auto nach Hause gefahren bin. Natürlich habe ich mich riesig darüber gefreut und danach gleich meine Mutter angerufen. Ich war etwas überrascht, aber irgendwo habe ich ein bisschen darauf gehofft. Wenn man beim FC Bayern Stammspieler ist, kann man damit rechnen, irgendwann auch bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. Jetzt werde ich mein Bestes geben und dann entscheidet der Nationaltrainer, wie es für mich weitergeht. Ich habe ein gutes Gefühl, später auch zum 23er-Kader zu gehören.“

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