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Die Stimmen zum Pokalsieg

'Ein Double ist schön, ein Triple besser'

DFB-Pokalsieger 2010! Der FC Bayern hat nach der Deutschen Meisterschaft auch den zweiten nationalen Titel geholt. Am Samstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal im Finale gegen Werder Bremen mit 4:0 (1:0) durch. Uli Hoeneß war nach dem Schlusspfiff „extrem stolz“, Franz Beckenbauer war die klasse Vorstellung der Bayern sogar „ein bisschen unheimlich. Es ist eine Wonne, dieser Mannschaft zuzuschauen.“ Und Philipp Lahm dachte schon an das Champions-League-Endspiel gegen Inter Mailand in einer Woche: „Ein Double ist schön, aber ein Triple noch besser.“

Die Stimmen zum Pokalfinale:

Franz Beckenbauer: „Ein bisschen unheimlich ist es mir schon, vor allem wenn ich diese Galavorstellung in der zweiten Halbzeit sehe. Das hat sich in der ersten Halbzeit schon angedeutet. Es ist phantastisch, dass sie nicht nachgelassen und weiter auf Tore gespielt haben. Wenn mir das einer vor einem halben Jahr gesagt hätte, hätte ich ihn in die Nervenheilanstalt weitergeleitet. Heute ist es eine Wonne, dieser Mannschaft zuzuschauen.“

Uli Hoeneß: „Das Spiel ist eine logische Konsequenz aus der Rückrunde. Wir spielen momentan einen Fußball vom Allerfeinsten - das muss man als Gegner zugeben. Die Mannschaft ist spielerisch stärker als die von 2001. So wie wir im Moment die Gegner zumindest national dominieren, haben wir das damals nicht gemacht. Die Klasse ist, dass wir mental stark und spielerisch überragend sind. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, aber auch auf den ganzen Verein. Jetzt haben wir das Double gewonnen und in Madrid überhaupt nichts zu verlieren. Wir werden alles tun, um das Unmögliche zu schaffen.“

Louis van Gaal: „Das war heute ein hervorragendes Spiel. Wir haben sehr dominant gespielt, viele Chancen kreiert und auch viele Tore geschossen. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass es sehr wichtig ist zu gewinnen. Aber auch die Art und Weise ist sehr wichtig. Ich denke, wir können noch besser.“

Mark van Bommel: „Es war nicht perfekt, weil wir in der ersten Halbzeit mehrere Chancen vergeben haben. Aber es war verdient. Wir haben auf ein Tor gespielt.“

Bastian Schweinsteiger: „Es macht einfach Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen. Der Charakter der Mannschaft ist sensationell. Jeder Spieler ist dabei, auch die, die auf der Bank sitzen. Das macht uns so stark. Wir sind gut drauf und haben die Möglichkeit, etwas Großes zu schaffen. Und das spornt uns an.“

Philipp Lahm: „Wir haben das 2:0 genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Wir haben noch was vor. Ein Double ist schön, aber ein Triple noch besser. Wir wollen unbedingt das Triple holen.“

Thomas Müller: „So ein Ergebnis ist natürlich traumhaft. Wir haben uns von keinen Einflüssen beeinträchtigen lassen, haben unser Spiel von Anfang an voll konzentriert durchgezogen. Die erste Halbzeit war super, auch wenn wir zu wenig Tore machen. In der zweiten Halbzeit hatten wir vielleicht ein bisschen weniger Ordnung, haben aber die Tore geschossen. Die Mannschaft arbeitet gut zusammen und hat nach vorne gute Einzelspieler. Das macht es aus.“

Klaus Allofs (Geschäftsführer Bremen): „Die Bayern haben einen Lauf, sie haben die Sicherheit. Sie sind nur zu stoppen, wenn man optimal gegen sie spielt. Und wir waren heute ganz weit weg von unserem optimalen Spiel. Bei uns war es eine seltsame Situation: Vor dem Spiel war bei uns der Druck nicht da. Wir haben den dritten Platz erreicht – das war das, was wir wollten. Bei uns läuft es viel besser, wenn wir die Pistole auf der Brust haben.“

Thomas Schaaf (Bremen-Trainer): „Wir haben den Weg zum Tor nicht gefunden, wir haben es nicht geschafft, in den Situationen, wo die Chance da war, sie zu ärgern. Die Bayern haben das Spiel klar beherrscht und sich souverän durchgesetzt. Sie sind in einer unglaublichen Verfassung, haben großes Selbstbewusstsein und das strahlen sie auch aus. Wir haben heute nicht daran geglaubt.“

Per Mertesacker (Bremen): „Wir haben viel probiert und auch einige Chancen gehabt. Es gab ein paar Möglichkeiten, aber wir haben heute nicht zu unserer gewohnten Stärke gefunden.“

Torsten Frings (Bremen): „Wenn Du erst mal hinten liegst gegen eine Mannschaft, die so einen Lauf hat, wird's immer schwieriger.“

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