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Drei-Spiele-Sperre bestätigt

FC Bayern geht erneut in Berufung

Der Berufungssenat des Europäischen Fußball Verbandes UEFA hat bei der heutigen Sitzung in Nyon die Sanktion der 1. Instanz der UEFA bestätigt. Franck Ribéry bleibt somit in den UEFA-Klubwettbewerbsspielen bis auf weiteres drei Spiele gesperrt, von denen inzwischen eine Partie verbüßt ist.

Der Berufungssenat hat auch in der 2. Instanz das Foul von Ribéry im Spiel des FC Bayern gegen Olympique Lyonnais am 21. April 2010 als Tätlichkeit bewertet.

„Sowohl Franck Ribéry, als auch unser Justitiar Dr. Gerlinger haben aus meiner Sicht eindrucksvoll dem Gericht dargestellt, dass es sich nicht um eine Tätlichkeit, sondern lediglich um ein Foulspiel gehandelt hat“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, der bei der Verhandlung ebenfalls vor Ort war. „Der Senat hat diesen Fall selbst als Grenzfall bewertet. Trotzdem ist der dreiköpfige Senat leider nicht dem Plädoyer des FC Bayern gefolgt.“

„Wir sind über dieses Urteil sehr enttäuscht,“ so Karl-Heinz Rummenigge weiter „und können es nach wie vor nicht nachvollziehen, dass dieses Foulspiel als Tätlichkeit gewertet wird. Wir haben der UEFA unmittelbar nach der Urteilsverkündung mitgeteilt, dass wir auch gegen dieses Urteil in die Berufung gehen werden. Wir werden weiter um Gerechtigkeit kämpfen, damit Franck Ribéry das Finale der Champions League trotz der Bestätigung der Sperre doch noch spielen kann.“

Die Berufung des heutigen Urteils wird nur vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne verhandelt.

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