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Inters Weg ins Finale

Keine Frage: wer vier Mal gegen den FC Barcelona antreten muss und sich gegen den FC Chelsea durchsetzt, steht zu Recht im Finale der Champions League. Inter Mailands Weg ins Endspiel um die europäische Krone war keinesfalls ein leichter. Der frischgebackene italienische Double-Sieger musste übrigens in der Gruppenphase ebenso wie der FC Bayern bis zur letzten Sekunde zittern, um den Einzug ins Achtelfinale perfekt zu machen. Doch dann kam das Team von Trainerfuchs José Mourinho immer besser in Schwung und lieferte im Halbfinale gegen Titelverteidiger Barcelona in Unterzahl ihr Meisterstück ab.

Davon konnten die Interisti zum Saisonbeginn in der Königsklasse nur träumen. Der Start verlief holprig. Nach den drei Remis (0:0 gegen Barcelona, 1:1 bei Rubin Kazan und 2:2 gegen Dynamo Kiew) zur Halbzeit der Gruppenphase rangierte man auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe F, das Finale war zu diesem Zeitpunkt in ganz weiter Ferne. Während alle Gruppengegner vier Punkte auf dem Konto hatten, musste Inter bei nur noch einem ausstehenden Heimspiel gewaltig zittern.

Wende in Kiew

Am vierten Vorrunden-Spieltag gastierte Inter bei Dynamo Kiew, dort sollte ein Doppelschlag in den Schlussminuten dann die Wende zum Guten einleiten. Die Ukrainer führten durch einen Treffer von Andrej Shevtchenko vier Minuten vor Schluss noch mit 1:0. Doch dann drehten der argentinische Goalgetter Diego Milito und der vor Rundenbeginn von Real Madrid gekommene Wesley Sneijder in den Schlussminuten die Partie. Inter siegte überraschend noch mit 2:1 und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für die restlichen zwei Begegnungen.

Der Sieg in Kiew war Gold wert, da am vorletzten Spieltag der schwere Gang zum FC Barcelona auf dem Programm stand. Nach 26 Minuten hatten Messi und Co. den späteren 2:0-Endstand gegen harmlose Mailänder bereits herausgeschossen. Somit musste Inter am letzten Spieltag gegen Kazan unbedingt gewinnen, um weiter im Wettbewerb zu bleiben. Samuel Eto´o (31.) und Mario Balotelli (64.) erlösten schließlich beim 2.0-Erfolg die Tifosi. Als Gruppenzweiter hinter dem FC Barcelona zog Inter ins Achtelfinale ein.

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