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Uli Hoeneß stolz:

'Jetzt haben wir eine Spitzenmannschaft'

Nur noch drei Tage bis zum großen Finale in Madrid, doch Uli Hoeneß versucht, noch nicht zu sehr an das Spiel gegen Inter Mailand zu denken. „Sonst wird man ja auch verrückt“, sagte der FCB-Präsident am Mittwochnachmittag an der Säbener Straße. Von einem Sieg seiner Mannschaft ist der 58-Jährige aber fest überzeugt, wie er in einer Presserunde bekräftigte. fcbayern.de hat die wichtigsten Aussagen von Hoeneß für Sie zusammengefasst.

Uli Hoeneß im Gespräch:

Frage: Herr Hoeneß, am Samstag steht das große Finale an. Sind Sie stolz auf das, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat?
Uli Hoeneß: „Ich glaube, man kann stolz auf den ganzen Verein sein: Wie hier dieser Erfolg so hart erarbeitet wird, aber trotzdem mit einem Schwung und einer Leichtigkeit. Die Mannschaft und die Trainer werden genügend gewürdigt, aber auch der Vorstand, die Direktoren und Mitarbeiter haben Phantastisches geleistet. Das gleiche gilt für die medizinische Abteilung, wo Müller-Wohlfahrt und seine Leute einen phantastischen Job gemacht haben. Der Verein ist in einem Zustand, wie er besser nicht sein kann.“

Frage: Der FC Bayern galt in diesen Bereichen schon immer vorbildlich, was ist in dieser Saison vielleicht der Unterschied zu früheren, weniger erfolgreichen Spielzeiten?
Hoeneß: „Oft fehlt zum ganz großen Glück nur das letzte Rädchen. Wir haben nach Fußballlehrer Jupp Heynckes wieder einen Fußballehrer gesucht, und was wir jetzt haben, ist ein Fußballlehrer, der dieser Mannschaft und dem Verein eine Handschrift verpasst hat. Es gab Leute, die haben gesagt, sie möchten jeden Spieler jeden Tag besser machen. Louis van Gaal hat das umgesetzt. Fast jeder Spieler hat sich sehr stark verbessert, individuell aber auch in der Mannschaft. Das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit des Trainers.“

Frage: Sind sie schon im Final-Fieber?
Hoeneß: „Nein, sonst wird man ja auch verrückt. Außerdem haben wir noch genug Arbeit. Aber es wird sicherlich anders, wenn man die Luft in Madrid einatmet. Dieses Mal wird es bestimmt auch anders als beim Pokalfinale in Berlin. Dieser Wettbewerb hat eine andere Qualität und eine andere Tragweite. Das wird dann auch nicht spurlos an mir vorbeigehen.“

Frage: Haben Sie Franck Ribéry trösten müssen?
Hoeneß: „Ich habe ihn noch nicht gesprochen. Ich denke aber, er hat gespürt, wie extrem wir für ihn gekämpft haben. Mehr geht nicht. Auch in der ganzen privaten Problematik der letzten Wochen hat er gemerkt, was es heißt, eine Familie als Arbeitgeber zu haben. Ich denke, für seine Zukunft heißt es nun: Advantage Bayern München.“

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