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WM-Splitter

Müllers Sturz, Ribérys Position

Aua! Das Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Südtirol hat für Thomas Müller schmerzhaft begonnen. Der FCB-Youngster stürzte am Mittwochvormittag bei einer Mountainbike-Tour vom Rad, zog sich Schürfwunden an den Knien sowie eine Platzwunde am Kinn zu, die genäht werden musste. Vielleicht muss Müller in den kommenden Tagen mit dem Training etwas kürzer treten, schlimmere Folgen hat er zum Glück nicht zu befürchten.

Im Trainingslager hat Bundestrainer Joachim Löw seit Mittwoch jetzt alle seine Spieler beisammen. Um 11.30 Uhr komplettierten Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Jörg Butt den DFB-Kader. Das Trio wird in den kommenden Tagen wie Holger Badstuber und Müller separat trainieren. Miroslav Klose und Mario Gomez sind hingegen einen Tag nach ihrer Ankunft in Südtirol schon voll ins Teamtraining eingestiegen.

Darüber hinaus stattete am Mittwoch die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) dem deutschen Team einen überraschenden Besuch ab. 14 Spieler des 25-köpfigen Kaders wurden für eine unangemeldete Dopingkontrolle ausgelost und im Anschluss an das Vormittagstraining getestet.

Niederlande: Robbens WM-(Un)Lust
Vier Tage nach dem verlorenen Champions-League-Finale hält sich die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft bei Arjen Robben noch in Grenzen. „Ich muss erst wieder Lust auf Fußball kriegen“, sagte der Turbodribbler des FC Bayern München in der niederländischen Tageszeitung „Algemeen Dagblad“ (Mittwochausgabe). Am Dienstag war Robben zusammen mit seinem FCB-Kollegen Mark van Bommel mit dem Auto von München aus ins Trainingslager der Holländer im österreichischen Seefeld gefahren.

Van Bommel hat zwar ebenfalls noch an der verpassten Triple-Chance zu knabbern, der Bayern-Kapitän richtet den Blick aber bereits wieder nach vorne. „Wir haben ein Ziel vor Augen mit Oranje. Deshalb will man dann doch so schnell wie möglich zum Team stoßen“, sagte er.

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