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Meistermacher

Müllers Traum ist noch nicht zu Ende

Thomas Müller musste etwas gerochen haben. Der FCB-Stürmer war jedenfalls vorher noch einmal zum Friseur gegangen, hatte sich schick gemacht für seinen großen Auftritt im brandneuen Home-Trikot. Dabei hatte er vorher gar nicht wissen können, dass er am Samstag gegen den VfL Bochum (3:1) den ersten Dreierpack seiner Bundesligakarriere erzielen, die Quasi-Meisterschaft des FC Bayern damit perfekt machen, mit Standing Ovations und Sprechchören gefeiert werden würde. Thomas Müller macht einfach alles richtig im Moment.

Auch nach dem Schlusspfiff übrigens, als er die Freudentänze der Mannschaft vor der Fankurve zum Großteil intonierte. „Butti (Jörg Butt, d. Red.) hat immer ein bisschen Schwierigkeiten mit den Feiergesängen. Da habe ich das übernommen“, erzählte er später schmunzelnd. Müller, 20 Jahre jung und in der letzten Saison noch Drittligaspieler, ist innerhalb eines Jahres zu einem unverzichtbaren Bestandteil des FC Bayern geworden.

19 Tore und 14 Vorlagen

Gegen Bochum unterstrich er noch einmal seine Qualitäten. Für keinen Laufweg war er sich zu schade und er weiß, wo ein Stürmer zu stehen hat. Erst traf er mit der Brust (18.), dann per Kopf (20.) und schließlich noch mit dem rechten Fuß (69.), nur der Pfosten (54.) verhinderte seinen vierten Treffer. Ob das der schönste Tag seiner Karriere sei, wurde er anschließend gefragt. „Ich denke, das kann man sagen“, antwortete das FCB-Eigengewächs, „es ist sensationell, was heute passiert ist. Die drei Tore…es ist schwer in Worte zu fassen. Ich freue mich riesig.“

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