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Heiß auf Bremen

Olic hat noch eine Rechnung offen

Er ist der Unermüdliche im Team von Trainer Louis van Gaal. Einer, der rennt und ackert, bis der Akku leer ist und dann noch die zweite Luft bekommt. Einer, der „immer heiß“ ist, wie der Trainer zufrieden feststellte. Einer, der „fußballverrückt“ ist, wie seine Mitspieler (Thomas Müller) wissen. Und natürlich hat Ivica Olic seine fußballerischen Qualitäten auch auf den Meisterfeierlichkeiten des FC Bayern voll zur Geltung gebracht. „Ich habe auf der Feier alles gegeben“, berichtete er am Montag.

Ivica Olic kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die Jubel-Szenen nach dem Schlusspfiff in Berlin am vergangenen Samstag seien „unglaublich“ gewesen, berichtete er. Danach folgte „eine schwere Nacht“ und am Sonntag die Meisterparty mit „unglaublich vielen Fans“ in München. „So etwas habe ich noch nie erlebt, das werde ich bestimmt nie vergessen“, meinte der Kroate zum Empfang, den die Fans den Meister-Bayern bereiteten. „Danach habe ich viel in die Heimat telefoniert und gesagt: Das ist der Wahnsinn!“

Volle Konzentration auf Bremen

Doch die große Meister-Sause ist jetzt Vergangenheit. „Es war eine schöne Zeit, die ich nie vergessen werde. Aber jetzt ist es vorbei“, weiß Olic, dass die Saison noch nicht zu Ende ist. Schon am Samstag steht das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Werder Bremen auf dem Programm. Nur darauf konzentriere er sich im Moment, betonte der 30-Jährige. Das Champions-League-Finale in Madrid eine Woche später blendet er aus.

„Werder Bremen ist in einer sehr, sehr guten Form. Das wird nicht einfach“, warnte Olic vor dem Tabellendritten der abgelaufenen Bundesligasaison, gegen den er vor einem Jahr im Pokal-Halbfinale keine guten Erfahrungen gesammelt hat. Mit dem HSV verlor er damals das Nordduell 2:4 nach Elfmeterschießen. In der regulären Spielzeit hatte Olic noch den 1:1-Ausgleich erzielt, vom Punkt scheiterte er später an Bremens Torwart Tim Wiese.

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