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Final-Sperre

Rummenigge kämpft für Ribéry

Die Meisterschaft ist so gut wie perfekt, jetzt kämpft der FC Bayern um Franck Ribéry - allen voran Karl-Heinz Rummenigge. „Ich werde persönlich mit nach Nyon gehen“, kündigte der FCB-Vorstandsvorsitzende an, „wir werden kämpfen. Das sind wir uns und speziell Franck schuldig.“ Am kommenden Mittwoch (5. Mai) wird im UEFA-Hauptquartier in der Schweiz über den Einspruch des FC Bayern gegen eine Drei-Spiele-Sperre für Ribéry verhandelt.

Der französische Nationalspieler hatte im Halbfinal-Hinspiel gegen Olympique Lyon (1:0) die Rote Karte gesehen. Ein Foul an Lyon-Stürmer Lisandro Lopez wurde von den UEFA-Gremien als Tätlichkeit bewertet. „Das wichtigste ist, dass wir das UEFA-Gericht überzeugen, dass es keine Tätlichkeit, sondern nur ein grobes Foulspiel war“, erklärte Rummenigge den Knackpunkt der Berufungsverhandlung. „Wenn uns das gelingt, gibt es vielleicht eine kleine Chance, dass wir unser Ziel erreichen, dass Franck im Finale dabei sein kann.“

Rummenigge hält die Sperre von drei Spielen für überzogen. „Jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat, hat akzeptiert, dass das alles war, nur keine Tätlichkeit“, sagte er zum Tritt von Ribéry auf den Fuß des Gegenspielers. „Auch der gefoulte Spieler Lisandro Lopez hat das erklärt. Das ist sicherlich hilfreich.“

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