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Lob von allen Seiten

Auch Wayne Rooney beeindruckt von Müller

Hermann Gerland lobt ihn in den höchsten Tönen, für Gerd Müller ist er der „Stürmer Nummer eins“ und sogar Englands Weltklasse-Torjäger Wayne Rooney ist von ihm „unheimlich beeindruckt“ - Bayerns Shootingstar Thomas Müller ist nach seinem starken Auftritt beim WM-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien weiter in aller Munde

„Er ist ein Klasse-Spieler. Er hat mich unheimlich beeindruckt, schon bei Bayern München und jetzt auch hier“, sagte Rooney am Mittwoch in Rustenburg. Der Stürmer des englischen Vize-Meisters Manchester United kennt Müller aus dem Viertelfinal-Duell mit dem FCB in der Champions League. Im Achtelfinale der WM könnte Rooney mit England auf Müller und das DFB-Team treffen

Instinkt die größte Stärke

„Thomas ist für mich der deutsche Stürmer Nummer eins. Er kann links wie rechts schießen, mit dem Kopf spielen und haut auch aus 20 Metern drauf“, sagte Gerd Müller über seinen Namensvetter: „Aber das Wichtigste ist: Er macht die Dinger rein.“

In Gerd-Müller-Manier hatte Thomas gegen die „Socceroos“ sein erstes Tor im DFB-Trikot erzielt, zudem lieferte er die Vorlage zum 1:0 von Lukas Podolski. „Sein Instinkt ist seine größte Stärke“, sagte Gerland über seinen ehemaligen Schützling. Der „Tiger“ hatte Müller in der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters unter seinen Fittichen, wo er in 32 Spielen 15 Tore machte, und empfahl ihn zu Beginn der vergangen Saison auch Louis van Gaal. Der Rest ist bekannt.

Unbekümmerter Müller

„Er weiß einfach immer, wo er stehen muss. Tore zu erzielen, ist das Wichtigste. Und diese außergewöhnliche Fähigkeit hat er. Das hat er in der Jugend gezeigt, bei mir bestätigt und bei den Profis auch. Nicht nur gegen kleinen Gegner, sondern auch gegen die Großen“, lobte Gerland den 20-Jährigen in der „tz“.

Für Bayern-Kapitän Mark van Bommel kann sein Münchner Teamkollege auch weiterhin eine wichtige Rolle bei diesem WM-Turnier spielen. „Er hat das schon die ganze Saison bewiesen. Man sieht, dass er keine Angst hat, er spielt einfach sein eigenes Spiel“, lobte der Niederländer. Die große Stärke Müllers sei, dass dieser über den Trubel um seine Person nicht viel nachdenken würde: „Der macht sich überhaupt keine Gedanken und das ist sein Vorteil.“

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