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WM-Statistik

FCB drückt Südafrika seinen Stempel auf

Die Drei-Millionen-Stadt Durban liegt an der Ostküste Südafrikas, München ist 9.000 Kilometer weit entfernt. Vergangenen Dienstag wehte dennoch ein Hauch von FC Bayern durch das dortige Moses Mabhida Stadion. Wegen Arjen Robben. Vom rechten Flügel stürmte er nach innen und hämmerte den Ball mit links ins Tor. So wie er es in der zurückliegenden Saison x-mal im Trikot des deutschen Rekordmeisters gemacht hat. Und Robbens Tor ist nicht das einzige Mal, dass deutlich wird: Diese WM trägt den Stempel des FC Bayern.

Nach Abschluss der Achtelfinalspiele hat keine Mannschaft mehr Akteure im verbleibenden Wettbewerb als der Double-Sieger aus München. Insgesamt zehn Spieler verteilt auf drei Mannschaften stellt der deutsche Rekordmeister für das Viertelfinale. Die zuletzt verliehenen Toni Kroos und Edson Braafheid gar nicht mit eingerechnet.

Und auch in den Jubel-Statistiken liegt der FC Bayern ganz vorne. Sieben Turniertore gingen bereits auf das Konto von FCB-Profis, da kann kein anderer Klub mithalten. Thomas Müller war mit drei Treffern bisher der erfolgreichste, nur Argentiniens Gonzalo Higuain, Spaniens David Villa und der bereits ausgeschiedene Slowake Robert Vittek haben je einmal mehr getroffen.

Müller ist mit drei Toren und drei Vorlagen zudem aktuell der WM-Topscorer. Kein anderer Spieler war an so vielen Treffern beteiligt wie er. Kein Wunder also, dass der 20-Jährige beste Aussichten hat, am Ende des Turniers die Auszeichnung „Bester junger Spieler“ entgegenzunehmen.

Aber Müller ist bei weitem nicht der einzige torgefährliche FCB-Akteur bei der WM. Neben sieben Toren gehen bisher auch sieben Vorlagen auf das Konto von Münchner Profis. Ergibt aktuell 14 Scorerpunkte - kein anderer Klub war an so vielen Toren beteiligt. Und noch ist das Turnier nicht beendet.

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