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Stützpfeiler

Jubilar Klose, Chef Schweinsteiger

Der unermüdliche Kampf der Mediziner um Mittelfeldchef Bastian Schweinsteiger wurde belohnt, aber auch die Rückkehr von Miroslav Klose war Gold wert. Nach seiner verbüßten Sperre schoss der 32 Jahre alte Münchner beim 4:1 (2:1)-Triumph im fesselnden Fußball-Klassiker von Bloemfontein gegen England sein 50. Tor für Deutschland und kann nun am Samstag im WM-Viertelfinale gegen Argentinien sein 100. Länderspiel bestreiten. „Ich wollte es mir beweisen“, sagte Klose, der zusammen Schweinsteiger Stützpfeiler im jungen deutschen Team bildete.

Mittelfeldchef Schweinsteiger war nach der Zitterpartie um seine Fitness der von Joachim Löw erhoffte „Motor“ des deutschen Spiels. „Wir hatten eine gute Taktik, jeder hat mitgemacht“, sagte der Münchner. Er bereitete zudem blendend das erste der beiden Tore des ebenfalls überragenden Thomas Müller vor. „Natürlich gibt uns das Selbstvertrauen für das nächste Spiel“, sagte Schweinsteiger.

Auf Rekordjagd

Nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Serbien hatte Klose beim 1:0-Zittersieg gegen Ghana als Zuschauer 90 Minuten „gelitten“, wie Bundestrainer Löw beobachtet hatte. Darum wollte der Torjäger mit dem England-Spiel etwas gutmachen, so Löw: „Er hat das sehr bereut, dass er Gelb-Rot gekriegt hatte.“

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