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Starke Bayern-Achse

Lahm mit Traumtor, Schweinsteiger eiskalt

Die Weltmeisterschaft kann kommen. 10 Tage vor dem Auftaktmatch gegen Australien hat die deutsche Nationalmannschaft mit einer beeindruckenden Energieleistung die Lust auf ein stimmungsvolles und erfolgreiches Turnier in Südafrika geweckt. Die beiden neuen Chefs des DFB-Teams, Kapitän Philipp Lahm (50.) und Bastian Schweinsteiger mit zwei verwandelten Foulelfmetern (73./77.), machten am Donnerstag vor 48.000 Zuschauern in Frankfurt den verdienten 3:1 (0:1)-Sieg im letzten Test gegen Bosnien-Herzegowina perfekt.

„Wir sind alle gut drauf, deswegen fahr' ich auch mit einem guten Gefühl nach Südafrika“, sagte Lahm nach einer vor allem im zweiten Abschnitt Klasse-Vorstellung des DFB-Teams. Lahm selbst hatte die Wende mit einem Traumtor genau ins Kreuzeck eingeleitet, nachdem er vor dem Führungstreffer der Bosnier Edin Dzeko beim Klärungsversuch unglücklich angeschossen hatte (15.). Von dessen Brust landete der Ball unhaltbar für Manuel Neuer im Tor.

Lahm rechts, Badstuber links

Lahm war einer von vier Bayern-Profis in der Anfangself und spielte wie im Verein hinten rechts. Holger Badstuber kam auf der linken Außenverteidigerposition zu seinem zweiten Länderspieleinsatz und lieferte eine souveräne Partie ab. Als einzige Spitze begann Miroslav Klose, der sich in seinem 96. Länderspiel bis zu seiner Auswechslung in der Pause kaum einmal in Szene setzen konnte.

Einer der auffälligsten deutschen Spieler war Bastian Schweinsteiger. Bis zu seiner Auswechslung kurz vor Schluss hatte er insgesamt 120(!) Ballkontakte und übernahm auch am Elfmeterpunkt Verantwortung. Gleich zwei Strafstöße verwandelte er sicher. „Wichtig ist, dass jeder Spieler auf dem Platz etwas Verantwortung übernehmen muss“, sagte Schweinsteiger, der gemeinsam mit Sami Khedira eine starke Doppel-Sechs bildete.

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