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Einheitlicher Bundesliga-Ball

Müller & Müller stellen 'Torfabrik' vor

Alle Bundesligisten gehen ab der kommenden Saison mit dem gleichen Spielgerät auf Torejagd. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Dienstag mit ihrem Partner adidas den ersten offiziellen und einheitlichen Spielball in der fast 50-jährigen Geschichte der höchsten deutschen Spielklasse vorgestellt.

Der weiß-rote Ball trägt den Namen „Torfabrik“ und wird bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 bei allen Spielen der Bundesliga und der 2. Liga eingesetzt. Bislang wurde mit unterschiedlichen Bällen der jeweiligen Club-Ausrüster gespielt. Die Einnahmen durch den Vertrag mit FCB-Partner und –Ausrüster adidas werden von der DFL nach einem komplizierten Schlüssel unter den 36 Profiklubs aufgeteilt.

Wettbewerbs-Gleichheit hergestellt

„Natürlich ist es ein Vorteil, dass ein Einheitsball da ist“, meinte FCB-Profi Thomas Müller, der gemeinsam mit seinem Namensvetter Gerd bei der Vorstellung des Balls im WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Südafrika dabei war.

„Für die Bundesliga ist der Einheitsball ein weiterer großer Schritt für die Professionalisierung“, sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball bei der Vorstellung des Balles und betonte: „Ich glaube, dass wir dadurch ein Stück Wettbewerbs-Gleichheit herstellen.“

Torfabrik wie Jabulani

Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer sprach von „einer klasse Geschichte“ für sein Unternehmen. Der einheitliche Liga-Ball gebe dem Sportartikel-Hersteller aus Herzogenaurach die Möglichkeit, die „Präsenz“ auf dem sehr wichtigen Heimatmarkt Deutschland weiter zu erhöhen, aber gleichzeitig auch international durch die Fernseh- Übertragungen der Bundesligaspiele in aller Welt.

Der Ball entspricht bis auf das Design materiell jenem, der auch bei der Weltmeisterschaft („Jabulani") sowie Champions League und Europa League zum Einsatz kommt. Einen einheitlichen Liga-Ball gibt es bereits in anderen europäischen Top-Ligen wie England, Frankreich und Italien.

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