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Ribéry droht frühes WM-Aus

Trauriger Frank Ribéry. Der Superstar des FC Bayern verlor bei der WM 2010 in Südafrika mit Frankreich gegen Mexiko mit 0:2. Im Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane erzielten Javier Hernandez (64.) und Cuauhtemoc Blanco (79.) die Tore für die Mittelamerikaner. Ribéry wurde von Nationalcoach Raymond Domenech überraschend im zentralen Mittelfeld hinter der einzigen Spitze Nicolas Anelka aufgestellt. Der gelernte Flügelflitzer mühte sich redlich, doch auch er konnte auf der ungewohnten Position nicht mehr das Ruder rumreißen. Nach dem 0:0 im ersten Gruppenspiel gegen Uruguay rangiert die Équipe Tricolore mit einem Zähler punktgleich mit Gastgeber Südafrika auf Rang drei der Gruppe A. Uruguay und Mexiko liegen mit jeweils vier Punkten auf den Plätzen eins und zwei. Gegen den WM-Gastgeber bestreitet Frankreich am kommenden Dienstag das letzte Gruppenspiel. Ribéry muss jetzt hoffen, dass es im anderen Spiel zwischen Uruguay und Mexiko einen Sieger gibt. Selbst muss er mit Frankreich deutlich gewinnen.

Demichelis auf Achtelfinalkurs
Martin Demichelis und die argentinische Nationalmannschaft haben bei der Weltmeisterschaft in Südafrika das Tor zum Achtelfinale weit aufgestoßen. Im zweiten Gruppenspiel feierten die „Albiceleste“ am Donnerstag den zweiten Sieg und überzeugten beim überlegenen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen Südkorea vor allem in der Offensive. Vor 82.174 Zuschauern im Soccer City-Stadium von Johannesburg brachte ein Eigentor von Park Chu-Yong in der 16. Minute sowie ein Dreierpack von Higuain (33./76./80.) das Team von Diego Maradona auf die Siegerstraße. Der auch in der Höhe verdiente Sieg geriet nur nach dem überraschendem Anschlusstreffer von Lee Chung-Yong (45.+1) kurz ins Wanken, dem Treffer ging ein Ballverlust von Demichelis voraus. „Das kann jedem Spieler der Welt passieren. Es hat uns nur stark gemacht“, meinte Maradona. Im letzten Gruppenspiel treffen die „Gauchos“ am kommenden Dienstag auf Griechenland.

'Grünes Licht' für Schweinsteiger
In Bestbesetzung kann die deutsche Nationalmannschaft am Freitag ihr zweites WM-Spiel gegen Serbien bestreiten. Am Donnerstag gab Joachim Löw auch „grünes Licht“ für den Einsatz von Bastian Schweinsteiger, der an den letzten beiden Tagen wegen einer Atemwegsinfektion nicht trainiert hatte. „Ja, ja, das klappt“, sagte der Bundestrainer im Super Stadion von Atteridgeville, wo die DFB-Elf ihr Abschlusstraining absolvierte. Schweinsteiger nahm an der Einheit mit einer wärmenden Jacke über dem Pullover teil. Das letzte Training vor dem Spiel konnte nicht im Nelson Mandela Bay Stadium von Port Elizabeth ausgetragen werden, da der Weltverband FIFA den Rasen nach mehreren Regentagen nicht zusätzlich belasten wollte.

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