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Kaderplanung

'Wir setzen auf Weiterentwicklung'

Kontinuität ist das Motto des FC Bayern bei der Kaderplanung in diesem Sommer. „Ich glaube nicht, dass wir in Aktionismus verfallen müssen“, sagte Christian Nerlinger im FCB.tv-Interview zu den Transferplänen des deutschen Rekordmeisters. „Es wird nicht viel passieren.“

Das Vertrauen in die aktuelle Mannschaft sei groß, betonte der FCB-Sportdirektor und erinnerte an die letzte Saison, in der der Double-Gewinner nicht nur erfolgreich, sondern auch begeisternd aufspielte. „Es war phantastisch. Dieses Niveau wollen wir wieder erreichen. Wir wollen erfolgreich sein, aber wir wollen auch wieder diesen Fußball bieten, der die Stimmung in der Allianz Arena teilweise zum Überschäumen brachte.“

Nerlinger ist überzeugt, dass dafür keine großen Transfers nötig sind. Man halte zwar grundsätzlich „Augen und Ohren offen“, vor allem aber baue man auf Kontinuität. „Ein Weiterentwickeln der Spieler ist angesagt. Darauf setzen wir.“ Ein paar neue Gesichter gibt es aber dennoch beim FC Bayern - wenngleich sie nicht ganz neu sind. Mit Toni Kroos, Breno, Andreas Ottl, José Ernesto Sosa und Edson Braafheid kehren fünf zuletzt ausgeliehen Spieler an die Säbener Straße zurück.

Gerade auf Kroos hält Nerlinger große Stücke. „Bei Bayer Leverkusen hat er eine sehr gute Entwicklung genommen hat“, sagte der Sportdirektor, „für mich ist er ein absoluter Topspieler, der auf höchstem Niveau spielen kann und der sich unter Louis van Gaal weiterentwickeln wird. Darauf freuen wir uns sehr.“ Auch Breno habe in Nürnberg gezeigt, „dass er ein Topspieler ist.“ Zunächst muss sich der Brasilianer aber noch von seinem Kreuzbandriss erholen. „Das wird noch eine Zeit lang dauern. Er wird zum Bundesligastart auf gar keinen Fall einsatzbereit sein.“

Bei den übrigen Rückkehrern müsse man abwarten, meinte Nerlinger. „Sie haben alle laufende Verträge, an die sich der FC Bayern natürlich hält.“ Gleichzeitig kündigte der FCB-Sportdirektor aber auch Gespräche an, zum Beispiel im Fall von Sosa. „Seine Position ist natürlich stark besetzt mit Arjen Robben. Das Gleiche gilt für Andi Ottl. Deswegen müssen wir uns da mal zusammensetzen und sehen, wie wir in Zukunft weiter verfahren.“

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